Archiv 2010

20.12.2010: Danke, dass Sie Bus fahren!

13.12.2010: NaturGut Ophoven erhält Ehrenpreis „Klimaschutz Aktiv NRW“

13.12.2010: 2357 grüne Meilen aus Leverkusen

09.12.2010: Tipps zur fachgerechten Witnerfütterung

19.11.2010: 125 Leverkusener Grundschüler werden Klimabotschafter

16.11.2010: Klimaschutz verbindet Nationalitäten

04.11.2010: Promikochen für den Gesundheitsfonds OLEO

02.11.2010: 200 Aktionen an Dhünn, Rhein und Wupper

30.10.2010: Hier ist Technik im Spiel!

28.10.2010: Torffrei gärtnern: Natur und Umwelt schützen

20.10.2010: Der Graslöwe besuchte das Graslöwencamp "Abenteuerland"

15.10.2010: Forschen, Experimentieren, Lernen

06.10.2010: Gewinn fürs Klima - Rätsel dich fit!

04.10.2010: Geräuschedusche und Fühlmemory

30.09.2010: Natur schmeckt!

29.09.2010: Klimaschutz die halbe Miete

21.09.2010: Keine Gnade für die Wade

20.09.2010: Mittelalterspektakel rund um die Burg Ophoven

19.09.2010: HOVspatz für verdiente Fördermitglieder

31.08.2010: Schlaubergerpause - Die Biobrotboxaktion 2010 Leverkusen

24.08.2010: Die ultimative Klimaschutz-Maschine

05.08.2010: Appetit auf Klimaschutz?

27.07.2010: Kürzerer Zivildienst trifft Naturschutz und Umweltbildung hart

16.07.2010: Leverkusens älterster Kühlschrank gefunden!

06.07.2010: Grüne Fahrtipps

24.06.2010: Ohne Bienen keine Äpfel, Birnen und Kirschen

22.06.2010: Klima schützen. Kann Jeder!

21.06.2010: Samba, Fackellauf und Gummiflitzer

14.06.2010: Erste Tauschbörse: Altes ist für andere neu!

08.06.2010: Ein Löwe für Hans-Martin Kochanek

01.06.2010: Mit Klimaknöllchen gegen Spritfresser

28.05.2010: NaturGut Ophoven klimaneutral zertifiziert

26.05.2010: Erster FamilienErlebnisLauf auf dem NaturGut Ophoven

20.05.2010: Buddeln für den guten Zweck

17.05.2010: Wer besitzt den ältesten Kühlschrank?

06.05.2010: Live dabei - Piepshow auf dem NaturGut Ophoven

29.04.2010: Biobrotbox

27.04.2010: Mit den Händen begreifen

15.04.2010: Gesunde Ernährung und Bewegung

01.04.2010: NaturGut Ophoven zum dritten Mal als bundesweites Dekadeprojekt ausgezeichnet

30.03.2010: 13 NRW-Verbände fordern umfassende Umsetzung von BNE in NRW

24.03.2010: Candle light diner anstatt Fernsehabend

23.03.2010: Wasser ist Leben

23.03.2010: Unikate kamen unter den Hammer

15.03.2010: Erfolgreiche Bilanz

16.03.2010: Felix kommt auf das NaturGut Ophopven

09.03.2010: Reisen auf die sanfte Tour

05.03.2010: Der Frühling beginnt mit vielen neuen und spannenden Kursen

25.02.2010: An der Remigiusschule ist der Löwe los

16.02.2010: Entwicklungsland D

12.02.2010: Wir lieben Eisbären

11.01.2010: "Das ist einmalig in NRW"

11.01.2010: NRW Umweltminister Eckhart Uhlenberg ehrt Preisträger auf dem NaturGut

Pressemeldung vom 20. 12. 2010

Danke, dass Sie Bus fahren!

GHS Neukronenberger Schule verteilt Buskekse für den Klimaschutz

„Danke, dass Sie Bus fahren! Das schont die Umwelt und geht schnell! In meiner Heimat fahren viel weniger Busse - hier in Deutschland kommen die Busse alle paar Minuten. Das ist doch sehr praktisch." Mit diesen Worten überreichte der 13jährige Samuel einen Buskeks, der aus Eritrea kommt und erst seit wenigen Jahren in Deutschland lebt.

Die Klasse 7b der GHS Neukronenberger Straße waren heute (20.12.) mit selbst gebackenen Buskeksen für den Klimaschutz aktiv. Gemeinsam mit ihrer Lehrerin Carola Becker haben die jungen Klimaschützer Kekse in Bus-Form gebacken, haben sich über das Thema Mobilität und Klimaschutz schlau gemacht und Dankeskarten selbst gestaltet. Auf den „Dankeskarten“ werden die Beschenkten über die Vorteile informiert. Die Schülerinnen und Schüler wollen durch diese Aktion mit den Busfahrenden ins Gespräch kommen und sie für ihr Engagement in Sachen Klimaschutz loben, denn sie wissen, dass Bus fahren nicht nur umweltfreundlicher und billiger als mit dem Auto fahren ist, sondern gerade beim aktuellen Winterwetter auch viel entspannter ist. Die 13jährige Dilan Ayten: "Vielen Dank, dass Sie jeden Tag mit dem Bus fahren! Ich fahre jeden Tag mit der WUPSI in die Schule und das spart meiner Familie Geld und nützt der Umwelt."

„Die Beschenkten am Opladener Busbahnhof freuen sich über die selbstgebackenen Kekse, die eine echte Gemeinschaftsproduktion sind: Die Quettinger Bäckerei Ohlig hat den Teig gespendet, die Klasse 7b mit ihrer Lehrerin Carola Becker hat gebacken und gebastelt, die WUPSI spendierte die Keksausstecher und die Kekstüten und die Idee für diese Aktion hatte das NaturGut Ophoven im Rahmen der Aktion Klimaschutz – Jeder, jeden Tag!

Marc Kretkowski, Vorstand WUPSI: „Ich freue mich, dass die Schüler der GHS Neukronenberger Straße sich für das Bus fahren und für den Klimaschutz einsetzen. Eine Busfahrt verursacht 7mal weniger CO2 -Belastung als eine Fahrt mit dem Auto. So ist ein attraktiver Busverkehr ein Aktivposten bei der Reduzierung des Energieverbrauchs im Verkehrssektor. Bereits bei einer Bus-Auslastung von 30 % verbraucht eine Person nur 2 Liter Kraftstoff auf 100 km. Zu den Spitzenzeiten hoher Nachfrage werden sogar nur 0,5 Liter benötigt. Der Durchschnittsverbrauch eines Pkw liegt dagegen durchschnittlich bei 6,6 Liter pro 100 km und die mittlere Besetzung bei nur 1,2 Personen. “ Zudem haben Bus-Fahrgäste – gerade bei dieser Witterung - die Sicherheit auf ihrer Seite. Das Unfallrisiko im Bus ist fast 70 % geringer als im PKW-Verkehr.“

Dr. Hans-Martin Kochanek, Leiter NaturGut Ophoven ergänzt: „Klimaschutz umfasst nicht nur Schadstoffminderung, sondern auch effiziente Flächennutzung. Freiflächen sind oft ein knappes Gut. Der Busverkehr hilft, Lebensqualität zu erhalten und den Parkplatzdruck zu verringern.

Außerdem kann man als ÖPNV-Nutzer bares Geld sparen. Ein Beispiel: Das Monatsabo der Preisstufe 2b im Verkehrsverbund kostet etwa 84,10 Euro. Für einen unteren Mittelklasse-Pkw sind laut ADAC etwa 14 Cent pro Kilometer an laufenden Betriebskosten zu berücksichtigen. Wer also bei 220 Arbeitstagen auf einer Strecke von 24 km nach Köln auf Bus und Bahn umsteigt, spart im Jahr ca. 470 Euro.“
 
Carola Becker, Klassenlehrerin der 7b: „Unserer Schule arbeitet intensiv an einem Umweltkonzept, in dem der Zusammenarbeit mit dem nahen NaturGut Ophoven eine sehr wesentliche Bedeutung zukommt. Handlungsorientierte Umweltbildung verlangt wie kaum eine andere Thematik nach entdeckendem Lernen. Das beste Umweltbuch kann nicht die Erlebnisse und Einsichten ersetzen, die Schüler gewinnen, wenn sie Wasser, Boden oder Luft untersuchen, Bäume pflanzen oder eine solche Aktion wie heute durchführen".
 
Petra Ohlig: „Wir haben gerne den Teig für diese Aktion zur Verfügung gestellt! Für uns als Bäckereibetrieb in Quettingen ist es selbstverständlich, dass wir die Hauptschule Neukronenberger Straße bei verschiedenen Aktionen unterstützen.“

 

 

 

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Pressemeldung vom 13. 12. 2010

NaturGut Ophoven erhält Ehrenpreis „Klimaschutz Aktiv NRW“

Land NRW zeichnet Klimakampagne „Klimaschutz - Jeder, jeden Tag“ aus

Am Freitagnachmittag verlieh das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW den Ehrenpreis „Klimaschutz Aktiv NRW“ an den Förderverein NaturGut Ophoven. Dieser Preis wurde in diesem Jahr erstmals an eine Organisation für herausragende Bildungsaktivitäten für den Klimaschutz in NRW verliehen. Das NaturGut Ophoven überzeugte die Jury mit seinen vielen Klimaschutzaktivitäten. Täglich finden hier Kurse für Kindergärten und Schulklassen zu Themen des Klimaschutzes statt, seit dem Jahr 2000 läd das Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt Schulklassen und Familien ein, Energie einmal anders zu erleben, seit 2007 findet die Klimakampagne „Klimaschutz – Jeder, jeden Tag“ statt und in diesem Jahr wurde das NaturGut Ophoven das erste klimaneutrale Umweltinformationszentrum in Deutschland. Mit diesem bunten Strauß an Aktivitäten hatte das NaturGut Ophoven am Wettbewerb NRW denkt nach(haltig) teilgenommen. Aus den vielen Veranstaltungen und Projekten, die in diesem Jahr stattgefunden hatten, prämierte die Jury sechs Beiträge sowie das NaturGut mit dem Ehrenpreis.
 
Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien des Landes Nordrhein-Westfalen, Dr. Angelica Schwall-Düren, und Hans-Jürgen Henrich vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW überreichten die Preise. „Unsere Gesellschaft braucht Menschen wie Sie, die gute Ideen haben, die anpacken und etwas bewegen“, sagte Ministerin Dr. Angelica Schwall-Düren bei der Übergabe des Ehrenpreises an Marianne Ackermann, die Vorsitzende des Fördervereins NaturGut Ophvoen. Nachhaltigkeit in allen Lebensbereichen durchzusetzen, sei eine der größten, wenn nicht gar die größte Herausforderung unserer Zeit.
 
„Die ausgezeichneten Initiativen präsentieren auf herausragende Weise die Möglichkeiten, das Ziel der Nachhaltigkeit mit Leben zu füllen“, sagte der Direktor des Grimme-Instituts, Uwe Kammann. Sie stünden so beispielhaft für die rund 650 Veranstaltungen und 72 Projektarbeiten, die 2010 bei NRW denkt nach(haltig) veröffentlicht wurden.

 

 

 

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Pressemeldung vom 13.12.2010

2357 Grüne Meilen aus Leverkusen

Bayer Giants ehrten kleine Klimaschützer

„Ich bin jeden Tag zu Fuß gekommen, denn meine Eltern haben extra kein Auto“, erklärt Ronja Eppert, 7 Jahre. Sie hat, wie ihre Klassenkameraden aus der Herzogschule, jede Menge Klimameilen für Cancún gesammelt. 282 Kinder aus Leverkusen haben in diesem Jahr an der Aktion „Grüne Meilen für das Weltklima“ teilgenommen. Neben der klimafreundlichen Mobilität waren in diesem Jahr erstmals die Themen Energiesparen und regionale Lebensmittel Thema.

„Ziel der Aktion ist es, Kindern auf spielerische Weise zu vermitteln, klimafreundlich zu leben“, erklärt Ute Rommeswinkel vom NaturGut Ophoven. Der Förderverein NaturGut Ophoven hat im Rahmen der Kampagne „Klimaschutz: Jeder, jeden Tag“ die Materialien für die Schulen zur Verfügung gestellt. Jede Grüne Meile steht für einen klimafreundlich zurückgelegten Alltagsweg, für eine Mahlzeit aus regionalen Lebensmitteln oder eine Energiesparmaßnahme in der Kindereinrichtung.

„Den Kindern hat es sehr viel Spaß gemacht, die Klimameilen zu sammeln“, erklärt Susanne Ben Hicham, Lehrerin an der Herzogschule. Für jeden Weg, den die Schülerinnen und Schüler zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Bus zurückgelegt haben, konnten sie einen grünen Aufkleber in ihr Heft kleben. „Es gab sogar Kinder, die mit ihren Eltern aus Bergisch-Neukirchen mit dem Fahrrad gekommen sind. Außerdem sind neue Fahrgemeinschaften durch die Aktion entstanden,“ erklärte die Lehrerin.

Insgesamt wurden von der Herzogschule in Opladen und der Hans-Christian-Andersen-Schule aus Leverkusen-Hitdorf Grüne Meilen gesammelt. Sie fließen in das Ergebnis von 2,6 Millionen Kindermeilen, die von 160.000 Kindern aus zehn Ländern gesammelt wurden. Diese wurden am 1. Dezember auf der UN-Klimakonferenz in Mexiko an die Generalsekretärin des UN-Klimasekretariats Christina Figueres übergeben, um zu zeigen, dass die Kleinen ihre Hausaufgaben in Sachen Klimaschutz bereits gemacht haben und nicht nur wie die Großen auf der UN-Klimakonferenz darüber reden, was getan werden könnte.

Für ihren Einsatz ehrten die Basketballspieler der Bayer Giants die kleinen Klimaschützer mit Urkunden und einer Einladung zum Basketballspiel am Freitag 17.12.2010 gegen die Hertener Löwen. Der Basketballspieler Felix Engel: "Wir unterstützen gerne diese Aktion und freuen uns, wenn ihr uns alle beim nächsten Heimspiel tatkräftig anfeuert. Wenn ihr alle kommt, gewinnen wir ganz bestimmt!" Besonders beeindruckt zeigten sich die Schulkinder vom 2,05 Meter-Spieler Nick Michael. Der Amerikaner ließ alle geehrten Kinder bei ihm abklatschen, was den Kinder besonders viel Spaß machte.

 

 

 

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Pressemeldung vom 9.12.2010

Tipps zur fachgerechten Winterfütterung

-Warnung vor Ambrosia-Samen in Futtermischungen

Die Fütterung von Vögeln ist in der kalten Jahreszeit eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Viele Futterhäuser auf Balkons, Terrassen und in Gärten bieten im Winter zusätzliche Nahrung. Aber inwieweit nutzen die gut gemeinten Gaben den gefiederten Gästen wirklich?

Erich Schulz, 1. Vorsitzender NABU Leverkusen sagt hierzu: "Winterfütterung ist nur dann sinnvoll, wenn sie auch fachgerecht durchgeführt wird. Gesüßte oder gewürzte Lebensmittel wie Müslis, Essensreste und altes Brot gehören nicht ins Futterhaus". Empfohlen werden stattdessen fertige oder selbst zubereitete Mischungen aus handelsüblichem Vogelfutter und vielen verschiedenen Sämereien, angereichert mit Nüssen oder getrocknetem Obst. Ferner sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass nur in wirklichen Notzeiten - wie z.B. bei frostigen Temperaturen oder geschlossener Schneedecke - gefüttert wird. Wenn angefangen wurde, sollte aber durchgehalten, eventuell die Futtermenge variiert werden. Auch sollte der Futterhaus-Besitzer einmal wöchentlich zur Bürste greifen und Nahrungsreste und andere Hinterlassenschaften entfernen. Gut sind sogenannte Futtersilos, bei denen die Vögel ihren Kot nicht hinterlassen können.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Qualität der Samenmischungen. Vor allem das beliebte Fettfutter ist oft verdorben, z.B. wenn es noch vom Vorjahr stammt oder schlecht gelagert wurde. Anlässlich der aktuellen Untersuchungsergebnisse über Samen der aus Nordamerika stammenden, hochallergenen Ambrosia in Futtermischungen sollte beim Kauf auf Ambrosia-freies Futter zu geachtet werden. Weizen- und Gerstenkörner sind ebenfalls nicht sinnvoll; sie bleiben meistens im Futterhaus liegen.
Mit wenig Mühe können vor allem Meisenknödel auch leicht selber hergestellt werden. Beachtet man diese Hinweise, kann man im Winter zahlreiche Singvögel in den Garten locken und über die Notzeit helfen. Ganz nebenbei lassen sich die Vögel auch hervorragend aus allernächster Nähe beobachten.

 

 

 

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Pressemeldung vom 19.11.2010

125 Leverkusener Grundschüler werden Klimabotschafter

Erste Klimakonferenz zum Thema „Energiesparen“

Klimaschutz gehört auch in die Schule! Deshalb fanden auf dem NaturGut Ophoven zwei Klimakonferenzen für Grundschulen statt. Jede 3. und 4. Schulklasse in Leverkusen entsandte einen Vertreter zu den Konferenzen, die zum Ziel hatte, die Jungen und Mädchen zu Klimabotschaftern auszubilden. Weil nicht 125 Grundschüler gleichzeitig ausgebildet werden konnten, fanden am 18. und 19.11. zwei Klimakonferenzen mit gleichem Inhalt statt.

Natürlich wurde auf der Konferenz über den Klimawandel beraten und diskutiert, aber vor allem lernten jeweils 60 Schülerinnen und Schüler, wie im Klassenraum Energie gespart werden kann: Richtiges Lüften oder ein sorgsamer Umgang mit Lichtenergie, waren nur einige der Themen. Ergänzt wurde die Theorie durch praktische Übungen. Mit einem Lichtmesser konnten die Klimabotschafter die Helligkeit messen: Wo ist es zu hell, wo zu dunkel? „Oft ist es in den Klassenräumen viel zu hell, wenn alle Lichter an sind. Deshalb haben wir Aufkleber erstellt: Licht aus! Rot nur zur Not!“, erklärte Susanne Ben Hicham vom NaturGut Ophoven. Die Klimabotschafter haben jetzt die Aufgabe, diese Aufkleber und rote Punkte auf die Beleuchtung in ihrer Schulklasse zu kleben und ihre Mitschüler über energiesparende Verhaltensregeln aufzuklären. Am Ende der Veranstaltung erhielten alle Klimabotschafter ihren Klimabotschafter-Ausweis. Damit haben sie das ganze Schuljahr kostenlosen Eintritt in das Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt.

Die Ausbildung der Klimabotschafter erfolgt in zwei Workshops auf dem NaturGut Ophoven. Die erste „Klimakonferenz“ fand zum Thema „Energiesparen“ statt. Die zweite Konferenzrunde folgt im Februar 2011. Dann geht es um das Thema „Müllvermeidung“. Zwischen den Konferenzen treffen sich die Klimabotschafter regelmäßig mit der „Klima-Lehrerin“ ihrer Schule, um das Gelernte ihren Mitschülern zu vermitteln. Abschließend präsentieren die Klimabotschafter das Projekt auf dem NaturGut Sommer im Juli 2011 und erhalten für ihr Engagement Urkunden. Außerdem ist angedacht, dass das Engagement der Kinder auf dem Zeugnis vermerkt wird.

„Alle Leverkusener Grundschüler sollen durch ihr Energie sparendes Verhalten die Schule in Richtung Klimaschutz zu verändern“, erklärt Andreas Paul, Leverkusener Schulrat für Grundschulen. Denn die Herausforderungen des Klimawandels bei weltweit steigendem Energiebedarf seien nur über veränderte Verhaltensweisen zu erreichen. Ziel des Projektes „Klimabotschafter“ ist es deshalb, das Verständnis von Kindern für Energie und Klimaschutz schon in der Grundschule zu fördern. Der Schulrat der Stadt Leverkusen hatte vor einigen Monaten mit allen Schulleitern der Leverkusener Grundschulen vereinbart, das Thema Klimaschutz in alle Grundschulen zu tragen. Das NaturGut Ophoven hat daraufhin das Projekt „Klimabotschafter“ entwickelt.

 

 

 

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Pressemeldung vom 16.11.2010

Klimaschutz verbindet die Nationalitäten

Klima-Kanon jetzt auf türkisch!

 “Bir tencere kapağının kullanımı, yemek pişirme esnasında %30’a kadar enerji tasarrufu sağlayabilir.”– bedeutet, dass die Benutzung eines Deckels beim Kochen 30 Prozent Energie spart. Dieser ist einer von elf Energiespartipps, der auf der Postkarte „Der kölsche Klima Kanon“ zu finden ist und helfen soll, im Alltag Strom, Wasser oder Heizenergie zu sparen.  
Bisher gab es den Klima Kanon nur „op kölsch“ und in Hochdeutsch. Ab sofort gibt es eine Fassung „op Kölsch“ mit türkischer Übersetzung. Die Herstellung dieser Postkarten wurde von der TEMA Stiftung für den Naturschutz gefördert. Die Stiftung engagiert sich seit ihrer Gründung im Jahr 1998 für die internationale Zusammenarbeit im Bereich Naturschutz und Desertifikationsbekämpfung. Sie hat das Ziel, die in Deutschland lebenden 2,7 Millionen Menschen türkischer Herkunft für den Naturschutz zu sensibilisieren und zu mobilisieren.
Bei diesem Pressetermin wurden alle 11 Gesetze des kölschen Klimakanons dreisprachig vorgetragen. Zunächst original op Kölsch von Lukas Wachten, der als Sitzungspräsident im kölschen Karneval aktiv ist. Danach war der Journalist und Politiker Dursun Boran aus Istanbul auf türkisch an der Reihe. Und zum Schluss übersetzte Ute Pfeiffer-Frohnert vom NaturGut Ophoven den Klimakanon noch einmal ins Hochdeutsche.

Die Zuhörer – Vertreter der verschiedenen türkischen Vereine wie z.B. Hüseyn Afat vom Türkischen Kulturverein Leverkusen, Faruk Mutu und Matmut Aybey vom Leverkusener Bildungs Center und Yekta Hayda vom Türkischen Elternverein waren zum einen begeistert von der Sprachenvielfalt, zum anderen waren sie alle davon überzeugt, dass Klimaschutz für alle Nationalitäten wichtig ist. Dursun Boran betonte, dass das Thema Klimaschutz „für die Welt wichtig ist“. „Ich werde mich dafür einsetzen, dass der Klimakanon auch in der Türkei verbreitet ist.“ Serkan Kaygisiz vom Leverkusener Integrationsrat betonte: „Ich werde noch heute den Klimakanon in der Küche aufhängen. Dann können wir sofort anfangen, Energie zu sparen.“

Ute Pfeiffer-Frohnert: „Ich freue mich, dass wir hier neue Kooperationen knüpfen. Es ist toll, dass sich die Vertreter der türkischen Vereine bereit erklärt haben, die Klimakanon-Postkarten an alle Mitglieder der türkischen Vereine zu verteilen.“ Selbstverständlich ist die Postkarte aber auch beim Förderverein NaturGut Ophoven erhältlich: 02171-734990 oder per eMail  zentrum@naturgut-ophoven.de 

Foto (v.l.n.r.): Vorstellung des Klimakanons auf türkisch
Lukas Wachten, Sitzungspräsident KAJUJA Köln;
Dursun Boran, Journalist und Politiker aus Istanbul;
Veli Mutu, 11 Jahre, Schüler des Landrat-Lukas-Gymnasiums;
Ute Pfeiffer-Frohnert, Förderverein NaturGut Ophoven.

 

 

 

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Pressemeldung vom 04.11.2010

Promi-Kochen für den Gesundheitsfonds OLEO

OLEO fördert Ernährungskurse auf dem NaturGut Ophoven für Schulkinder

„Herbstliche Blattsalate mit Parmesan-Blinis und süß-scharfe Ingwer-Zwetschgen“ wurden u.a. von Danny Ecker, Carsten Ramelow, Lorenz Smidt, Rainer Endlein, Sylvia Zimmermann, Simone Fey-Hoffmann für ein Drei-Gänge-Menü zubereitet. Unter der Anleitung des Gastronomen Drazen Kozina vom Herkenrath Hof in Leverkusen-Schlebusch haben 20 Personen ein herbstliches Bio-Menü gekocht.
„Das gemeinsame Kochen mit den Profi-Köchen machte allen riesigen Spaß“ sagten Simone Fey Hoffmann und Ernst Küchler, die zusammen mit viel Einsatz die Vorspeise für die Gruppe zubereiteten.
Nach der Arbeit in der Küche stand das Schlemmen und Genießen auf dem Programm, das mit einem Leverkusener Birnenbrand von bergischen Streuobstwiesen beendet wurde.

Alle Teilnehmer des Abends waren sich einig, dass gesunde Ernährung ein hoher Wert ist, der speziell Kindern und Jugendlichen vermittelt werden soll und spendeten daher für den OLEO Gesundheitsfonds  - es kamen 550 Euro zusammen. Mario Kück, Initiator des Abends: „Ich bin glücklich und stolz, dass sich heute Abend ganz verschiedene Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen unserer Stadt für Kinder engagieren.“
Mit den Einnahmen des Promi-Kochens wurden bisher rund 4000 Euro in den OLEO Fonds eingezahlt. Die Gelder werden ausschließlich verwendet für die pädagogische Arbeit mit Schulkindern aus Leverkusen.
Gemeinsam mit dem Sportstudio Family Fitness aus Leverkusen-Schlebusch hat das NaturGut Ophoven Anfang 2010 den Fonds „OLEO  - Fonds für gesunde Ernährung und Bewegung“ ins Leben gerufen. Aus den Fondsgeldern werden erlebnisreiche pädagogische Programme im Bereich Prävention im Themenbereich Gesunde Ernährung und Bewegung auf dem NaturGut Ophoven finanziert. Bisher konnten schon sieben Leverkusener Schulklassen mit Unterstützung des OLEO Gesundheitsfonds das Erlebnisprogramm "Hau rein" nutzen und nachhaltig Erfahrungen und Kenntnisse zum Thema Gesundheit, Ernährung und Bewegung gewinnen.
Für die Teilnahme an dem kostenfreien pädagogischen Programm "Hau Rein", das immer mit einem großen gesunden und vollwertig leckerem Frühstück startet, können sich Leverkusener Schulen jederzeit formlos beim NaturGut Ophoven unter dem Stichwort „Hau Rein“ bewerben.

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Pressemeldung vom 02.11.2010

200 Aktionen an Dhünn, Rhein und Wupper

DRK-Vorschulkinder lassen „Fantastische Wassermobile“ auf dem Rhein schwimmen

Flotte ahoi! 50 Vorschulkinder aus den Leverkusener DRK-Kindergärten ließen am Dienstagmorgen ihre selbstgefertigten Schiffe aus Naturmaterialien zu Wasser. Die Aktion am Rhein war eine der letzten in der Projektreihe „:wasser verbindet“, die das NaturGut Ophoven im Rahmen der Regionale 2010 durchführt.

Wie diese kleinen Bastler, haben bisher rund 4500 Kinder und Erwachsene in den vergangenen zwei Jahren LandArt- und Erzählprojekte, Experimente oder biologische Gewässeruntersuchungen an Rhein, Dhünn oder Wupper mit dem NaturGut Ophoven durchgeführt. Ziel des Projekts ist es, Menschen für den Lebensraum Fluss und das wichtige Thema „Wasser“ zu sensibilisieren.

 „Die Sensibilisierung der Kinder für die Ressource Wasser ist ein wichtiges Element im Kindergartenalltag“, erklärte Jutta Merl, Koordinatorin der DRK-Kindertagesstätten. Ihre Einrichtungen haben mehrfach das kostenlose Angebot des NaturGuts Ophoven genutzt. Mit dem „Tümpelrucksack“ haben die Jungen und Mädchen Kleinstlebewesen in der Dhünn aufgespürt und untersucht oder den „Klangkoffer“ genutzt, um den Regenkreislauf nachzustellen. „Forschen und Experimentieren sind wichtige Bestandteile unserer Pädagogik, deshalb haben wir gerne mitgemacht“.

Erzählprojekt: Flaschenpost
Während die Rindenschiffchen gen Holland schipperten, lauschten die Jungen und Mädchen einer Geschichte, die Bert Gigas vom NaturGut Ophoven vorlas. Diese wurde von Kindern erfunden, die vor wenigen Tagen eine „wasser verbindet“-Aktion durchgeführt haben. „Unsere Erzählreihe Flaschenpost hat die letzten 30 Aktionen von „:wasser verbindet“ begleitet. Sie soll die Kommunikations- und Erzählkompetenzen der Kinder fördern“, erklärte der Pädagoge.

Symbol der Erzählaktion sind drei selbstgebastelte Pappmachéflaschen. Sie wanderten die Flüsse entlang von Aktion zu Aktion. Dabei füllte sich ihr „Flaschenbauch“ mit den Geschichten der Teilnehmer. Außerdem sammelte jede Gruppe fünf Gegenstände, Geräusche oder Worte. Diese wurden an die nächste Gruppe weitergegeben, die daraus eine spannende Geschichte entwickeln musste.

Netzwerke knüpfen
„Die Flaschenpost ist eine hervorragende Dokumentation unseres Projektes und fördert außerdem den Netzwerkgedanken“, erklärt Projektleiterin Britta Demmer. Das vom NRW Umweltministerium finanzierte Wasserprojekt hat neben der Sensibilisierung für Natur- und Umweltschutz auch das Ziel, Bildungsinstitutionen, Vereine und Verbände an Dhünn, Wupper und Rhein miteinander zu verbinden. Über 200 Kooperationen sind bereits entstanden. Das Projekt läuft noch bis März 2011, allerdings werden wegen des zunehmend kälteren und unbeständigen Wetters nur noch „Indoor-Wasseraktionen“ durchgeführt. Wer Interesse hat, kann sich melden bei Britta Demmer, NaturGut Ophoven, Tel.: 02171/73499-44.

 

 

 

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Pressemeldung vom 30.10.2010

Hier ist Technik im Spiel!

Kinderorganisation des Vereins der deutschen Ingenieure gründet sich auf dem NaturGut Ophoven

Naturwissenschaften verständlich zu vermitteln ist seit Jahren eines der Ziele auf dem NaturGut Ophoven. Jetzt fand eine interessante Zusammenarbeit mit dem Verein der deutschen Ingenieure VDI statt. Dieser veranstaltete am Samstag, den 30.10.2010 seine Auftaktveranstaltung zur Gründung des regionalen VDIni-Club auf dem NaturGut Ophoven.
Im VDIni-Club, der Kinderorganisation des Vereins der deutschen Ingenieure, lernen Mädchen und Jungen im Alter von 4 bis 12 Jahren auf unterhaltsame und spielerische Weise die Welt der Technik kennen. Der Leverkusener Bürgermeister Friedrich Busch begrüßte den VDIni-Club: „Es gibt keinen besseren Ort in Leverkusen für die VDINIs - hier auf dem NaturGut Ophoven könnt ihr Naturphänomene mit Kopf, Herz und Hand live erkunden“.
Zur Auftaktveranstaltung waren 75 Kinder und 75 Erwachsene zum NaturGut Ophoven gekommen. Sie erlebten einen spannenden Nachmittag im Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt, u.a. mit einer Detektivtour, einer Sonnenwerkstatt und dem Bau von Drachen- und Windungeheuern und Solargrill. Die Eltern bekamen eine Gelände- und EnergieStadt-Führung und konnten live ein Blockheizkraftwerk und einen Holzvergaser in Aktion erleben.  
Dipl.Ing. (FH) Rüdiger John, Geschäftsführer des VDI Kölner Bezirksverein e.V.: „Ich bin begeistert, wie die Kinder mitgehen – aber es ist ja auch kein Wunder – hier auf dem NaturGut Ophoven gibt es für jedes Alter eine Menge zu erleben.“ „Diese Vielfalt ist es“, betonte Dr. Hans-Martin Kochanek, Leiter vom NaturGut Ophoven, „die besondere Kompetenzen bei jungen Menschen fördert. Der Techniker von heute ist besonders gefordert seine Arbeit mit nachhaltigen und zukunftsorientierten Maßstäben zu betrachten“. 

 

 

 

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Pressemeldung vom 28.10.2010

Torffrei gärtnern: Natur und Klima schützen!

BUND fordert den Schutz der Moore

Rund zehn Millionen Kubikmeter Torf werden in Deutschland jährlich verbraucht – etwa 2,5 Millionen wird als an deutsche Freizeitgärtner verkauft. Jeder abgebaute Kubikmeter bedeutet den Verlust von Lebensraum, der unwiederbringlich zerstört wird. Denn Torf bildet sich nur in Mooren und benötigt dafür sehr viel Zeit. Die Torfschicht wächst pro Jahr nur 1 Millimeter, für 1 Meter Torf braucht es also etwa 1000 Jahre. Moore sind nicht nur ein einzigartiger Lebensraum mit einer hoch spezialisierten Tier- und Pflanzenwelt, sie leisten auch durch ihre enorme Kohlenstoffspeicherkapazität einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz: Moore bedecken nur 3rei Prozent der Erde, aber speichern doppelt soviel Kohlenstoff wie alle Wälder der Erde.
„Jeder kann einen Beitrag zum Schutz der Moore und zum Klimaschutz leisten, indem man torffrei gärtnert. Dass in den meisten Produkten mit der Bezeichnung „Erde“ noch jede Menge Torf enthalten ist, damit rechnet so gut wie kein Hobbygärtner! Tatsächlich aber enthält „torfarme“ oder „torfreduzierte“ Erde noch 60-80% Torf. Und Torf ist der Stoff, aus dem unsere Moore sind. Dass diese Lebensräume zu schützen sind, machte Ingrid Mayer vom BUND deutlich: „Moore beheimaten stark spezialisierte Pflanzen- und Tierarten, die in einer anderen Umgebung nicht überleben können. Darüber hinaus bilden Moore durch ihre Speichereigenschaft einen hervorragenden Hochwasserschutz und binden extrem viel CO2. Damit helfen sie, unser Klima zu stabilisieren. Deshalb sollte jeder, der Gartenerde kauft auf torffreie Substrate achten. Torf ist über Jahrtausende langsam gewachsen. Durch seinen Abbau werden Moore zerstört, die zu den am meist gefährdeten Lebensräumen weltweit gehören.“, so Ingrid Mayer vom BUND Kreisgruppe Leverkusen.
Sebastian Kramps bestätigte aus seiner Arbeit auf dem Gelände des NaturGuts die hervorragenden Eigenschaften von Kompost: „Gesunde Pflanzen brauchen einen gesunden Boden. Regelmäßige Kompostgaben sorgen für ein gesundes Bodenleben und kräftiges Pflanzenwachstum. Wir benutzen ausschließlich Kompost für unsere Arbeit und sind damit sehr zufrieden. Jeder Gartenbesitzer kann seinen Kompost selber herstellen. Ein Kompostplatz braucht nicht viel Platz. Mit Kompostboxen ist dies auch im Reihenhausgarten möglich. Wenn man nicht selbst kompostieren möchte, bietet sich in Leverkusen auch der  Kompost der AVEA an. Er unterliegt einer strengen Gütesicherung. „Torf sollte im eigenen Garten nicht eingesetzt werden. Unser Kompost bietet dem Gartenfreund eine gute Alternative. Dank seines Nährstoffgehaltes eignet sich der Kompost u.a. zur Beetabdeckung, zur Pflege von Rasenflächen und im Nutzgarten. Man sollte den Kompost oberflächennah einsetzen. Das enthaltene Kalium macht die Pflanzen winterhart,“ sagte Gerd Mensching von der AVEA Leverkusen. Der Kompost ist zu beziehen bei den Verkaufsstellen in Leverkusen beim AVEA Wertstoffzentrum in der Dieselstraße und in Burscheid, direkt am Kompostwerk an der B51.
„Mit 2,80 Euro für 40 Liter bzw. 25 Euro für eine Tonne ist der AVEA-Kompost gar nicht so teuer wie viele denken. Das ist ein echt gutes Preis-Leistungsverhältnis,“ betont Sebastian Kramps vom NaturGut Ophoven.

Ingrid Mayer vom BUND Kreisgruppe Leverkusen ruft alle Gartenliebhaber auf: „Ob man den Garten nun für das neue Jahr herrichten oder winterfest machen will – man sollte in jedem Fall auf torfhaltige Produkte verzichten. Entweder man verwendet torffreue Blumenerde oder Kompost. So kann jeder und jede von uns kann dazu beitragen, Moore zu erhalten und damit Lebensräume und Klima zugleich zu schützen.“
 
Weitere Informationen:
Bergischer Kompost
Gärtnern ohne Torf:

 

 

 

 

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Pressemeldung vom 22.10.2010

Der Graslöwe besuchte das Graslöwencamp „Abenteuerland“

28 Kinder hatten eine Woche Spaß auf dem NaturGut

Der Graslöwe besuchte am Freitag, den 22.10. das Graslöwencamp „Abenteuerland NaturGut Ophoven“ und am Nachmittag zusammen mit dem Team der Leverkusener Klimakampagne das Freizeitbad Calevornia.
Der Graslöwe kam in das NaturGut, weil er neugierig war, was die Ferienkinder im Graslöwencamp fünf Tage lang gemacht haben. Fünf Tage hatten die Kinder  Zeit, alle Ecken und Winkel des NaturGuts und der EnergieStadt zu entdecken. Sie erhielten den Graslöwen-Ausweis und konnten jeden Tag eine Aktionstatze erhalten. Die erste Aktionstatze bekamen Sie nach der großen Gelände-Rallye. Löwenstark hieß am Dienstag das Motto „Hau rein"- alles was dich fit und gesund hält. Viel Bewegung steht auf dem Programm, aber auch im Ernährungslabor wurde experimentiert und probiert. Am Mittwoch erforschten die Graslöwen Bach, Wiese und Wald. Am Donnerstag entdeckten Sie den Sonnenschatz und am letzten Tag traf der Graslöwe auf einen Pinguin im Kühlschrank.
Zum anderen wollte er aber auch die Klimaschutzkampagne „Klimaschutz- Jeder, jeden Tag“ mit seiner Anwesenheit unterstützen. Daher konnten alle Besucher des Freizeitbades Calevornia bei ihm am Glücksrad drehen und knifflige Fragen zum Thema Klimaschutz zu beantworten. Außerdem hielt er jede Menge gute Tipps und Informationsmaterial für alle Interessierten bereit.
Der von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) initiierte und über viele Jahre etablierte Graslöwe wurde Anfang des Jahres 2009 an die Auslandsgesellschaft Deutschland e.V. (AgD) übertragen. Das Ziel besteht darin, den Graslöwen als Umweltbotschafter für Kinder über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt zu machen. Das NaturGut kooperiert seit 2008 mit dem Graslöwen in unterschiedlichen Bereichen seines Bildungsangebots.

 

 

 

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Pressemeldung vom 15.10.2010

Forschen, Experimentieren, Lernen

32 Grundschulkinder besuchten die Herbstakademie auf dem NaturGut Ophoven

„Das Lernen macht hier viel mehr Spaß als in der Schule“, erklärte die neunjährige Laura begeistert auf der Pressekonferenz zum Abschluss der Herbstakademie. Fünf Tage lang haben 32 Schülerinnen und Schüler aus Leverkusener Grundschulen auf dem NaturGut Ophoven geforscht, experimentiert und viel gelernt. In diesem Jahr standen Experimente mit Sonne, Wind und Energie auf dem Aktionsplan. Es wurde beispielsweise Popkorn mit dem Solarherd hergestellt, Legoautos mit Sonnenkraft bewegt oder eine Zitronenbatterie gebastelt. Langweilig wurde es den Kindern nie. „Das war die schönste Woche in meinem Leben“, schwärmte der 9-jährige Robin.

„Es macht sehr viel Spaß, mit so interessierten Kindern zu arbeiten. Sie sind für uns oftmals eine richtige Herausforderung, weil sie alles wissen wollen“, freut sich Projektleiterin Cordula von der Bank vom NaturGut Ophoven. Sie leitete in diesem Jahr bereits die siebte Herbstakademie. Jede Grundschule in Leverkusen bietet ein oder zwei Kindern die Möglichkeit, an der Herbstferienwoche auf dem NaturGut teilzunehmen, um ihre besonderen naturwissenschaftlichen Interessen zu fördern. Ermöglicht wird die Herbstakademie, die in Kooperation mit dem Schulpsychologischen Dienst durchgeführt wird, durch Unterstützung der Bürgerstiftung Leverkusen.

 

 

 

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Pressemeldung vom 6.10.2010

Gewinn fürs Klima: Rätsel dich fit!

Klima-Knobel-Spaß für die Stadtverwaltung Leverkusen

Klimaschutz macht Spaß!  - das wollten drei Klimarätsel vermitteln. Als Beilage zu den Gehaltsabrechnungen wurden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung ganz persönlich zum Thema „Klimaschutz“ angesprochen. Herausgekommen sind drei Klima-Kreuzworträtsel, mit denen jeder herausfinden konnte, was er zum Thema schon alles weiß.
In der ersten Ausgabe ging es um das Thema „Energiesparen im Haushalt“, das zweite Rätsel stand unter dem Motto „Clever mobil“ und das dritte Rätsel unter dem Motto „Leverkusen is(s)t gesund!“.  Diese Aktion im Rahmen der Leverkusener Klimakampagne wurde von der Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen finanziell gefördert.
Im ersten Kreuzworträtsel ging es rund um das Thema „Energiesparen im Haushalt“. Es mussten Fragen beantwortet werden wie z.B. „Nicht nur ein Tier, sondern auch eine Alternative zum Trockner ist die …“, „Was produziert eine Glühbirne außer Licht?“ oder „Was sollte man beim Kochen auf dem Topf lassen?“.
Das zweite Rätsel stand unter dem Motto „Clever mobil!“. Neben dem Kreuzworträtsel gab Frank Dreßler, Fahrlehrer bei der Feuerwehr der Stadt Leverkusen, Informationen zum umweltbewussten Autofahren. Er bringt seinen Fahrschülern bei, durch richtiges Fahren den Spritverbrauch um 30 % zu minimieren. Beim Rätsel mussten Fragen wie „PKW mit zwei Antriebsarten“ oder „Welche Gebühr soll für saubere Luft in den Städten sorgen?“ beantwortet werden.
Beim dritten Rätsel ging es rund um die Ernährung, denn mit den tagtäglichen Kaufentscheidungen kann man nicht nur etwas für die eigene Gesundheit, sondern auch für den Klimaschutz tun. Ingrid Mayer vom BUND Leverkusen informiert im Anschreiben: „Der ökologische Landbau steht für eine besonders natur- und umweltschonende Form des Anbaus. Vielfach werden seine Produkte direkt ohne lange Transportwege vermarktet. Auf diese Weise wird viel Energie eingespart.“

„Die Klimarätsel waren richtig witzig. Ich habe alle drei gemacht und dann beim dritten Rätsel gewonnen.“, freut sich Annette Schmidt vom Fachbereich Soziales über ihren Gewinn.
„Ich habe auch bei allen drei Rätseln mit geknobelt. Meine 14jährige Tochter hat mir ein bisschen geholfen“, gibt Ullrich Milz vom Tiefbauamt zu. „Sie war schon oft auf dem NaturGut und kennt sich deshalb mit Natur und Umwelt sehr gut aus.“
Marianne Ackermann, 1. Vorsitzende vom Förderverein: „Zu gewinnen gab es natürlich auch etwas. Wir freuen uns, dass engagierte Leverkusener Unternehmen wie der Naturkostladen Lebensbaum aus Opladen, die Biofleischerei Müller aus Küppersteg und das Family Fitness Center in Schlebusch für diese Aktion attraktive Preise gestiftet haben. So wurden jeweils 10 Gewinne, wie eine 10er-Karte fürs Fitnessstudio, Einkaufsgutscheine und Bio-Gemüsetüten unter den Teilnehmern verlost.“

 

 

 

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Pressemeldung vom 04.10.2010

Geräuschedusche und Fühlmemory!

Die Graslöwen der OGS Gezelinschule haben einen Sinnesparcours entwickelt

Die Graslöwen der OGS Gezelinschule in Schlebusch präsentierten am Montagnachmittag 40 OGS-Kindern ihren selbst entwickelten Sinnesparcours. Die sechs Kinder des Umweltclubs treffen sich jede Woche, um alles über die Natur und Umwelt in der Nähe ihrer Schule zu erfahren. In den letzten Wochen haben sie ein Stationenspiel mit Aufgaben zum Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Fühlen erstellt. Dafür haben sie Naturmaterialien gesammelt, verschiedene Sinnesspiele gebaut und  Werbeplakate gemalt, mit denen sie alle anderen Ganztagskinder zum Sinnesparcours eingeladen hatten.  

Die OGS-Kinder wurden in kleinen Gruppen zum Parcours eingeteilt. Bei jeder Station war jeweils einer der Sinne besonders gefordert. "Es war ganz schön anstrengend, den Sinnesparcours mit den sechs Stationen vorzubereiten“,  so der achtjährige Michael, der für Geschmackstests verantwortlich war. Jedes der sechs Kinder betreute dann alleine eine Station, die von den rund 40 anderen Kindern der OGS am Montag ausprobiert werden konnten. "Mmm,  Nutella ist mein Lieblingsduft", schwärmte Samantha und schnupperte erst einmal selbst am Inhalt einer kleinen Tupperdose beim Riechtest. Viel Spaß hatten die Kinder auch am Memory, das man mit dem Tastsinn zu lösen hatte. Dazu hatten die Graslöwen-Kinder verschiedene Gegenstände in Säckchen gebunden und mit Nummern versehen. Alle Kandidaten mussten die Paare mit den Fingern erkennen. Bei der Geräuschedusche wurde es schwierig, denn der Kinderlärm an den anderen Stationen machte das Lauschen mehr als schwierig. Auch die Beschreibung von Geräuschen erwies sich als nicht so einfach. Das Plastikrascheln wurde mit der Aussage von einem Erstklässler umschrieben „Das Geräusch, wo die Tomaten drin sind“.
„Es ist sehr schön, mit so einer kleinen Gruppe in die Natur zu gehen“, sagt Claudia Brehl, die Referentin des NaturGuts, die die kleinen Graslöwen an der Gezelinschule betreut. 
„Die Kinder der offenen Ganztagsschule, die vom NaturGut Ophoven betreut werden, sind seit dem Jahr 2007 bei der Graslöwenaktion dabei und engagieren sich mit Feuereifer für den Umweltschutz in unserer Stadt", erklärt  Ute Pfeiffer-Frohnert vom NaturGut Ophoven. Das NaturGut Ophoven arbeitet deshalb seit 2003 mit verschiedenen Kindergruppen von offenen Ganztagsschulen zusammen. Zusammen mit dem Graslöwen sind zur Zeit folgende Gruppen der Offenen Ganztagsschule aktiv: GGS Waldschule, Gezelinschule, Comeniusschule in Leverkusen; Katholische Grundschule Paulusschule, GGS BrüderGrimm, GGS Götscher Weg und GGS Am Brückentor in Langenfeld.  

 

 

 

 

 

 

 

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Pressemeldung vom 30.9.2010

Natur schmeckt!

Erstklässler kosteten naturtrüben Apfelsaft von Leverkusener Streuobstwiesen

15 Erstklässler der Herzogschule machten am Donnerstag den ultimativen Geschmackstest: Wie schmeckt Natur? Wie schmeckt naturtrüber Apfelsaft? Kann man diesen vom Fruchtsaftgetränk unterscheiden?
Außerdem probierten die I-Dötzchen verschiedene Apfel- und Birnensorten wie „Geheimrat Dr. Oldenburg“, "Prinz Albrecht von Preußen", „Köstliche von Charneux“.
Die NABU-Naturschutzstation Rhein-Berg und die Energieversorgung Leverkusen haben allen ersten Klassen einen Kasten Bio-Apfelsaft von heimischen Streuobstwiesen zur Verfügung gestellt und somit die Frühstückspause der I-Dötzchen noch einmal bereichert. So konnte das Thema „gesundes Schulfrühstück“ mit den Kindern noch einmal thematisiert werden.
„Der getestete naturtrübe Apfelsaft kommt von Obstwiesen aus Leverkusen. Diese sogenannten „Streuobstwiesen“ bieten Lebensraum für bis zu 5 000 Tier- und Pflanzenarten und zählen zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas“, erklärte Erich Schulz, Vorsitzender NABU Stadtverband Leverkusen.  Bis heute gibt es in Deutschland knapp tausend, oft nur regional angebaute Apfel-, Birnen-,  und Pflaumensorten, die an die jeweiligen Standortbedingungen angepasst sind. Die größte Sortenvielfalt ist bei den Äpfeln zu finden.
Nur noch ein geringer Prozentsatz des in Deutschland hergestellten Apfelsaftes ist Direktsaft. Meistens wird der Apfelsaft aus Konzentrat hergestellt, das überwiegend in Polen oder China hergestellt wird.
„Früher waren die hochstämmigen Obstwiesen ein Aushängeschild vieler Ortschaften im Bergischen Land. Inzwischen sind sie leider eine Ausnahmeerscheinung geworden“, berichtet Claudia Heitmann, NABU-Naturschutzstation Rhein-Berg.  Die Streuobstwiesen wurden durch die Änderung der Nutzung in den letzten Jahren immer mehr verkleinert und der attraktive Charakter der Randbereiche von Leverkusen verringert. Dieser Trend ist deutschlandweit zu erkennen: 1950 gab es in Deutschland noch 1,5 Millionen Hektar Streuobstwiesen, 1990 nur noch 300 000 Hektar - ein Rückgang um 80 %.
Die NABU-Naturschutzstation Rhein-Berg pflanzt und pflegt alte und junge Obstbäume und versucht durch den Kauf von Äpfeln zur Versaftung von diesen unbehandelten Bäumen wieder einen Anreiz zur Erhaltung dieses wertvollen Lebensraumes in Leverkusen zu schaffen. Mit dem Genuss vom naturtrüben Apfelsaft aus heimischen Äpfeln unterstützt man den Erhalt und die Nutzung alter lokaler Obstbaumsorten.

Bei regelmäßigen Sammelaktionen im Herbst können Besitzer von alten Obstbaumwiesen ihre Apfelernte gegen Bezahlung bei der NABU-Naturschutzstation Rhein-Berg mit Sitz auf dem NaturGut Ophoven einlösen. Aus der Ernte wird mit Hilfe einer nahe gelegenen Kelterei ein sehr gut bekömmlicher, erfrischender, naturtrüber Apfelsaft hergestellt.
Die diesjährige Apfelsammelaktion findet statt am Samstag,16.10. von 10.00 bis 18.00 Uhr und am 18.10. von 10.00 bis 18.00 Uhr. Man erhält 0,10 Euro für ein Kilo Äpfel und 0,15 Euro für ein Kilo Äpfel, wenn man Saft abnimmt. Für eine Flasche naturtrüben Apfelsaft  werden 4,5 kg Obst benötigt. Das bedeutet, dass eine Flasche nur 0,70  Euro kostet. Dies Angebot gilt, solange Saft vorrätig ist. Flaschenpfand muss zusätzlich gezahlt werden.

 

 

 

 

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Pressemeldung vom 29.09.2010

Klimaschutz – die halbe Miete!

Beim Heizen richtig sparen

„Klimaschutz: Die halbe Miete“ lautete das Thema des Vortrages von Dr. Jürgen Ritterhoff, Geschäftsführer der Bremer Umwelt Beratung e.V. auf dem NaturGut Ophoven. Ritterhoff informierte über die „CO2-Bilanz pro Kopf“ und wie sich die Energiekosten in privaten Haushalten zusammensetzen. Die Teilnehmer erhielten praktische Tipps und Informationen zum Energiesparen, damit das Klima geschützt und die Energiekosten gesenkt werden.
Zu Beginn der Heizperiode lag der Schwerpunkt beim Thema Heizen, denn den größten Anteil an Nebenkosten in privaten Haushalten verursachen die Heizkosten. „Wer die Wärmeregelung in seinem Haushalt optimiert, kann eine Menge Geld sparen“, so der Energieberater.
Richtiges Heizen und Lüften spart jedoch nicht nur Geld, sondern trägt auch zu einem gesunden Raumklima und somit zur Vermeidung von Schimmelpilzen bei. Denn Schimmelbildung im Badezimmer oder schwarze Flecken im Schlafzimmer können Folgen von zu geringer Raumtemperatur und nicht ausreichender Frischluftzufuhr sein. Kann die Luft nicht genügend Feuchtigkeit aufnehmen, kommt es zu Kondensation und zu Nässe im Wohnbereich.
Oft hilft es schon, ein paar tägliche Gewohnheiten zu ändern:
•    Fenster nicht auf „Dauerkipp“ stellen! Hier entstehen unbemerkt die höchsten Wärmeverluste. Bis zu 200 Euro pro Heizsaison kann der Mieter allein durch die Vermeidung von dauerhaft angekippten Fenstern einsparen. Außerdem wird ein Auskühlen der Räume und des Mobiliars vermieden.
•    Nicht zuerst die Räume überheizen und dann mittels Lüften wieder runter kühlen! Die Ideal- bis Maximaltemperaturen für die Wohnräume betragen:
In Wohnräumen 20 °C bis 22 °C, in der Küche 18 °C bis 20 °C, im Schlafzimmer
16 °C bis 18 °C und im Badezimmer bis maximal 23 °C. Die Absenkung der Raumtemperatur um 1 °C spart 6 Prozent der Heizenergie!
•    Vor dem Lüften die Heizung abstellen! Mehrmals täglich kurz und kräftig lüften! Das verbessert das Raumklima und stoppt den Schimmel. Verwenden von Thermohygrometer: Diese zeigen die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit an und überprüfen das Raumklima. Blinkt das rote Licht, ist Lüften erforderlich.
•    Abdichtung breiter Ritzen an Fenstern und Türen  mit selbstklebenden Streifen! Diese sind in jedem Baumarkt erhältlich, kosten nicht viel und sind auch für den Laien leicht selbst anzubringen!
Den Vortrag von Dr. Jürgen Ritterhoff können Sie sich auf der auf der Homepage www.naturgut-ophoven.de herunterladen.    
Mehr Informationen für Interessierte: www.mieter-machen-mit.de, www.verbraucherfuersklima.de 

Der Klimavortrag als Powerpoint

 

 

 

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Pressemeldung vom 21.09.2010

Keine Gnade für die Wade

Kinder bedanken sich mit Energie-Riegeln bei Fahrradfahrern

„Wir bedanken uns bei den Fahrradfahrern, weil sie klimafreundlich zur Arbeit fahren,“ erklärte der 9-jährige Samuel und hängte einen Energieriegel an den Lenker eines blauen Herrenrades. Mit elf Schulkameraden aus der Offenen Ganztagsschule der Waldschule bestückte er am Dienstagnachmittag über 50 parkende Drahtesel an der S-Bahn Station Schlebusch mit der Süßigkeit aus Sesam und Glucosesirup. Der Riegel ist an ein selbst gebasteltes Infoblatt geheftet. „Keine Gnade für die Wade - Danke, dass Sie Rad fahren!“ steht darauf. Auf die Innenseite haben die kleinen Graslöwen, wie sich die Kinder der Umwelt AG nennen, in mühevoller Kleinarbeit Bilder gemalt oder einen motivierenden Spruch geschrieben. „Zwei Räder sind schneller als vier“ oder „Fahrrad fahren macht Sinn, der Klimaschutz soll jetzt beginnen“ haben Moritz und Leander getextet. „Auf der Rückseite des Infoblatts stehen weitere gute Gründe um Fahrrad zu fahren“, erklärte Bert Gigas vom NaturGut Ophoven, der die Graslöwenaktion leitete.

1.    Fahrrad fahren ist echt umweltfreundlich
Man verbraucht kein Benzin, erzeugt weder CO2 noch Feinstaub und verursacht keinen Lärm. Fahrradfahrer sind dagegen 100 Prozent klimafreundlich unterwegs und verursachen kein Gramm CO2. Gerade auf Kurzstrecken ist Fahrrad fahren besonders sinnvoll, denn ein kalter Automotor benötigt auf den ersten Kilometern bis zu 35 Liter Sprit pro 100 Kilometer.  Mit dem erhöhten Benzinverbrauch steigt auch der Ausstoß an CO2.
2.    Fahrrad fahren ist echt schnell
Mit dem Fahrrad hat man eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 14 km/h und ist nicht an den Fahrplan gebunden. Beim Radfahren gibt es auch keinen Stau und es gibt kein Parkplatzproblem. Bis fünf Kilometer Distanz haben Fahrradfahrer die Nase vorn, erst dann sind Autofahrer im Schnitt schneller unterwegs.
3.    Fahrrad fahren ist echt gesund
Schon ab 30 Minuten pro Tag schützt Radfahren vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Rad fahren erleichtert die Verdauung, die Durchblutung des Gehirns und den erhält die Muskelmasse.

Heinz Boden, der erste Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC), half den Kindern beim Bestücken. Er ist begeistert von der Aktion. „Ich finde es toll, wenn sich bereits Kinder für das Fahrrad fahren einsetzten und ihnen bewusst ist, dass es der Umwelt aber auch ihrer Gesundheit gut tut.“

Anlass für die Aktion ist die Europäische Mobilitätswoche. Diese findet seit 2002 jedes Jahr vom 16. – 22. September statt und bietet die Möglichkeit, zahlreiche Maßnahmen in Bezug auf nachhaltige städtische Mobilität vorzustellen und die Bevölkerung daraufhin zu sensibilisieren. Neben aktivem Klima- und Umweltschutz zeigen die Radfahrer auch Einsatz für ihre Gesundheit und passen damit gut zu dem Motto der Europäischen Mobilitätswoche 2010: „Clever unterwegs, besser leben“, die den Schwerpunkt auf die Kombination von Gesundheit und Mobilität legt. Den Bürgern soll ein Anstoß gegeben werden, über ihr Mobilitätsverhalten nachzudenken. Der immer stärker ansteigende Gebrauch des privaten PKW führt nicht nur zu überfüllten Straßen, Lärmbelästigung und Luftverschmutzung. Auch steigt die Anzahl der Verkehrsunfälle an. „Darüber hinaus bedeutet eine zunehmende Autonutzung weniger körperliche Betätigung, eine Tatsache, die europaweit zu hohem Übergewicht und Fettleibigkeit beigetragen hat.“, so EU-Umweltkommissar Janez Potocnik in seinem Grußwort zur Europäischen Mobilitätswoche 2010.

 

 

 

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Pressemeldung vom 21.10.2010

Hilfe bei der Wiesenmahd

Deutsche Bank-Mitarbeiter arbeiteten ehrenamtlich auf dem NaturGut Ophoven

Neun Mitarbeiter der Deutschen Bank Filiale Opladen unterstützten am Samstag, den 18.9.2010 das NaturGut Ophoven tatkräftig bei Geländearbeiten. Sie halfen bei der diesjährigen Wiesenmahd.

Thomas Reis, Leiter der Filiale Leverkusen-Opladen: „Wir engagieren uns gerne ehrenamtlich für das NaturGut, weil die Einrichtung großartige Arbeit im Bereich der Umweltbildung leistet und die Bildungslandschaft in Leverkusen aktiv mitgestaltet. Dabei kann der Verein Unterstützung und helfende Hände gut gebrauchen. Wir wollen gerne dazu beitragen, dass das NaturGut seine tolle Arbeit fortführen kann.“
Außerdem übergaben die Mitarbeiter eine Spende in Höhe von 1500 Euro an Marianne Ackermann, 1. Vorsitzende Förderverein NaturGut Ophoven. „Die Spende der Deutschen Bank fließt in die Finanzierung dieser Aktion sowie direkt in die Bildungsarbeit des NaturGutes, beispielsweise für die Anschaffung von pädagogischen Materialien“, erklärt Marianne Ackermann.
Hintergrund:
Im Rahmen der „Social Days“ engagieren sich Mitarbeiter der Deutschen Bank sowohl in ihrer Freizeit als auch in ihrer Arbeitszeit ehrenamtlich für konkrete Projekte in gemeinnützigen Organisationen. In Deutschland haben im Jahr 2009 rund 5.000 Mitarbeiter an etwa 22.000 Tagen in ca. 2.400 Projekten mitgearbeitet.

 

 

 

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Pressemeldung vom 20.10.2010

Mittelalterspektakel rund um die Burg Ophoven

Herbstfest ein großer Erfolg

Bei gutem Wetter tummelten sich hunderte Kinder und Erwachsene auf dem NaturGut Ophoven und genossen das Mittelalterspektakel mit Gauklervorführungen, Kräuterinformationen und vielfältigen Spielaktionen. Zahlreiche Trödel- und Handwerkerstände luden zum Schlendern und Verweilen ein. Bei mittelalterlicher Musik konnten alte Handwerkstechniken wie die Schmiedekunst, das Filzen und Töpfern sowie die Buchdruckerei ausprobiert werden. 

Mit zahlreichen köstlichen Speisen aus der Region konnten sich die Besucher stärken. Mittelalterliche Spielaktionen wie das Steinweitstoßen, der Drachenkampf oder das "Schweinsblase-platzen-lassen" waren ein großer ungewöhnlicher Spaß für die Kinder. Außerdem konnten Groß und Klein mit Lamas wandern, Ponys reiten, einer Märchenerzählerin lauschen oder sich ein Scherenschnittheater anschauen.

 

 

 

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Pressemeldung vom 19.9.2010

HOVspatz für verdiente Fördervereinsmitglieder

Seit 2002 wird der HOV-Spatz jährlich an besonders engagierte Ehrenamtler des Fördervereins NaturGut Ophoven verliehen. Gespendet wurde diese Installation von Prof. Dr. Weise und erstellt von dem Leverkusener Künstler Kurt Arentz.
Auf dem Burgfest wurde an drei besonders verdiente Fördervereinsmitglieder der HOVspatz verliehen:
Manfred Urbschat gehört zu den Gründungsmitgliedern des Vereins. Er ist seit vielen Jahren abgeordneter Lehrer und bietet verschiedene Fortbildungen für Pädagogen an. Er half seitdem bei zahlreichen Festen und ist darüber hinaus auch im Vorstand des Fördervereins aktiv.
Heli Dinger gehört ebenfalls zu den Mitgliedern der ersten Stunden. Sie hat während ihrer Mitgliedschaft zahlreiche Aufgaben übernommen. So hat sie mit Schülern viele Stunden im Schulgarten gearbeitet, Ordnung in das Zeitungsartikelarchiv gebracht und bei unzähligen Großveranstaltungen geholfen.
Werner Wurow ist seit 15 Jahren Mitglied im Förderverein. Seit vielen Jahren ist er abgeordneter Lehrer und hat seitdem vielen Schülern die Natur näher gebracht. Viele Pädagogen profitierten schon von seinem unerschöpflichen Wissen über Pflanzen und Heilkräuter. Er hat auf zahlreichen Festen mitgeholfen und sich einen Namen als "Kräutermann" gemacht.

 

 

 

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Pressemeldung vom 31.08.2010

Schlaubergerpause - Die Biobrotboxaktion 2010 Leverkusen

1892 I-Dötzchen in Leverkusen erhalten eine gesunde Frühstücksbox

Auf dem NaturGut werden heute wieder die Biobrotboxen gepackt. Zum Schulstart werden in Leverkusen 1892 gesunde Frühstücksboxen und Trinkflaschen an I-Dötzchen verteilt. Gefüllt sind sie mit hochwertigen Bio-Produkten wie z.B. Vollkornbrot, Käseaufstrich, Leberwurst, Möhre, Rosinen und Gutscheinen für einen Liter Bio-Milch und ein Biobrot. "Wir möchten mit der Biobrotbox ein Zeichen setzen und Eltern dazu ermuntern, ihren Kindern jeden Tag ein gesundes Pausenfrühstück mitzugeben. Das ist sogar preiswerter, als der schnell gekaufte Riegel auf die Hand," erklärt Ute Pfeiffer-Frohnert, Organisatorin der Biobrotbox-Initiative Leverkusens.

„Kinder, die sich abwechslungsreich und gesund ernähren, sind konzentrierter und leistungsfähiger – das ist eine Grundvoraussetzung für einen erfolgreichen Schultag,“ erklärt Marianne Ackermann, erste Vorsitzende des Fördervereins NaturGut Ophoven und Lehrerin. „Viele Kolleginnen und Kollegen haben mir mitgeteilt, dass sie sich sehr auf die Bio-Brotboxen freuen, um mit den I-Dötzchen ein gesundes Klassenfrühstück zu veranstalten,“ so die Pädagogin.

Die Bio-Brotboxaktion ist bereits eine feste Einrichtung zur Einschulung in Leverkusen und auch im Rheinisch-Bergischen Kreis geworden. Bereits zum 5. Mal werden die wiederverwendbaren Boxen mit dem Schulfrühstück verteilt. Shary Reeves, Moderatorin der Kindersendung „Wissen macht Ah!“ ist Patin der Aktion. Leverkusens Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn, Marc Adomat, Leverkusens Schuldezernent und Rolf Menzel, Landrat des Rheinisch- Bergischen Kreises, haben auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft übernommen.

„Besonders erfreulich ist es, dass unsere Aktion ausschließlich durch freiwilliges Bürgerengagement sowie durch Sach- und Finanzspenden ermöglicht wird. Viele lokale Unternehmen haben ihre Hilfs- und Spendenbereitschaft auch in diesem Jahr wieder bewiesen. Sie zeigen mit der Unterstützung ihr gesellschaftliches Engagement für gesunde Kinderernährung und Schulverpflegung. Darauf können wir Leverkusener stolz sein“, betont Ute Pfeiffer-Frohnert zu beginn der Packaktion.
 
Zum Hintergrund der lokalen Initiative:
In Deutschland gehen 20 bis 30 % der Schulkinder ohne Frühstück in die Schule. Aus dieser Situation heraus entstand 2002 in Berlin die erste Biobrotbox-Aktion. Für die Idee und sein Engagement erhielt einer der Berliner Projektgründer, Dr. Burkhardt Sonnenstuhl, das Bundesverdienstkreuz. Jedes Jahr zur Einschulung wird die Aktion seit 2002 an Standorten durchgeführt, wo sich dazu lokale Initiativen zusammengefunden haben. Dieses Jahr werden etwa 152.000 Bio-Brotboxen von 45 Initiativen in zwölf von 16 Bundesländern verteilt - so erhält etwa jeder fünfte Erstklässler in Deutschland eine Bio-Brotbox (rund 700.000 Erstklässler).
Die Organisatoren der Bio-Brotbox-Aktion setzen sich gemeinsam mit bekannten Unterstützern aus
Politik und Gesellschaft für vier Ziele ein:
-    Jedes Kind soll täglich frühstücken können.
-    Das Frühstück soll gesund sein.
-    Kinder sollen den Wert einer gesunden Ernährung schätzen lernen.
-    Die wieder verwendbare Bio-Brotbox und die Trinkflaschen sparen Müll und schützen unser Klima.

 

 

 

Zahlreiche Ehrenamtlich packen die rund 2000 Biobrotboxen

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Pressemeldung vom 24.08.2010

 

Die ultimative Klimaschutz-Maschine

Leverkusener Kinder tüftelten und forschten in den Ferien für den Klimaschutz

Ach du Schreck, Dr. Schrotti hat die EnergieStadt in der fünften Ferienwoche (16.-20.8.2010) in seine verrückte Experimentierwerkstatt verwandelt. Jeden Tag forschte und tüftelte er zu einem anderen Thema. So wurden z.B. am mechanischen Montag viele Experimente zum Thema Gleichgewicht und Schwerpunkt durchgeführt, am dramatischen Dienstag war der Strom weg und am magischen Mittwoch zauberte Dr. Schrotti, was das Zeug hielt.

Am Donnerstag und Freitag lief Dr. Schrotti zu Hochform auf und werkelte mit den Kindern an einer ultimativen Klimaschutz-Maschine. Dafür bauten, malten, klebten und stanzten alle gemeinsam an der Klimaschutzmaschine und lernten ganz nebenbei viele Dinge, um die Umwelt und das Klima zu schützen. Die über zwei Meter große klimafreundliche Maschine machte Geräusche, drehte sich und funktionierte ganz ohne Strom. Stolz stellten die beiden „Pressesprecher“ Pia und Timon den Aufbau und die Funktion der Klimaschutzmaschine vor. Wenn man sie antreibt, erzeugt sie Regengeräusche und es ertönen Sonnenglöckchen. Denn Regen und Sonne seien sehr wichtig für das Klima, wie Kursleiter Bert Gigas alias Dr. Schrotti erklärt. Außerdem verfügt die Maschine über einen Trichter, in dem man der Maschine eine seiner persönlichen “Umweltsünden” zuflüstern kann. Und dann kann die Maschine die Nutzer hypnotisieren, denn auf einem Rad war eine Hypnosescheibe montiert – mit der Aufforderung “Sag 3x: Ich mach immer das Licht aus, wenn ich den Raum verlasse!”. Am Ende der Maschine gibt es eine “Give me Five"-Hand als Dankeschön für das Betätigen der Maschine und als Versprechen dafür, dass man fortan hilft, das Klima zu schützen.

Pressemeldung vom 05.08.2010

Appetit auf Klimaschutz?

Ökologisches und gesundes Picknicken

Unter freiem Himmel schmeckt`s am besten. Das denken im Sommer viele Jugendliche und Familien. Die Wupperwiesen und Parks in Leverkusen bieten lauschige Plätze für den gemütlichen Genuss. Leider bleibt am Ende oft die schöne Wiese auf der Strecke. Plastikbecher, leere PET Flaschen, Essensreste verschandeln den Rasen. Das muss nicht sein, finden die Vorschulkinder der Kita Sandstraße.  Gemeinsam mit dem NaturGut Ophoven haben sie im Rahmen der Leverkusener Klimakampagne auf der Wupperwiese zwischen Weiher und Wupper am Donnerstag ein kleines Picknick veranstaltet. In einem einstündigen Programm mit Regenwurm Misti haben sie herausgefunden, was in einen umweltfreundlichen und gesunden Picknickkorb gehört und was nicht.

Die passende Ausrüstung
Zur Grundausstattung gehören eine Decke und vor allem Müllbeutel, damit das gemütliche Plätzchen auch wieder so sauber hinterlassen wird, wie man es vorgefunden hat. „In den Müllbeutel gehören alle Verpackungen und Papierservietten, die benutzt wurden,“ erklärt Misti, der Regenwurm.  Zusätzlich braucht man Becher, Besteck und Teller. Am besten eignet sich wieder verwendbares Kunststoff-Geschirr. Es wiegt nur wenig, ist nicht zerbrechlich und hilft Abfall zu vermeiden. Einweg-Geschirr aus Kunststoff ist neben der Umweltbelastung unpraktisch, da sich die dünnen Messer und Gabeln stark verbiegen und oftmals brechen.

Was kommt in den Korb?
Gut für die Umwelt ist alles Obst und Gemüse, das in unserer Nähe wächst und nicht mit dem Flugzeug oder dem Auto hierhert ransportiert werden muss, erklärt Annika Wachten vom NaturGut Ophoven. „Die Klaräpfel haben wir gestern vom Baum ganz hier in der Nähe gepflückt. Bald sind noch mehr heimische Äpfel reif, und die sollte man dann auch kaufen oder pflücken, anstatt welche aus Neuseeland in den Einkaufskorb zu legen.“ Den größten Genuss gönnt sich, wer Lebensmittel aus biologischem Anbau in seinen Picknickkorb packt.  Wer außerdem beim Einkauf auf umweltfreundliche Verpackungen achtet, kann schon im Voraus Abfall vermeiden. Einzeln verpackte Würstchen, Käsescheiben oder Süßigkeiten sollte man im Regal lassen und eher nach Sammelverpackungen greifen.

 

 

 

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Pressemitteilung vom 27.07.2010

Kürzerer Zivildienstzeit trifft Naturschutz und Umweltbildung hart

NABU und NaturGut Ophoven fordern alternativ massiven Ausbau des Freiwilligen Ökologischen Jahres

 Die von der Bundesregierung beschlossene Kürzung der Zivildienstzeit von 9 auf 6 Monate trifft nicht nur soziale und kirchliche Einrichtungen, sondern auch in besonderem Maße den Naturschutz und die Umweltbildung. Nach Auskunft des Bundesamtes für Zivildienst gab es Ende 2009 in NRW 427 Zivildienstplätze im Umweltschutz, die sich auf 181 Dienststellen verteilten. Allein die NABU-Naturschutzstation Rhein-Berg und der Förderverein NaturGut Ophoven haben 9 Zivildienstleistende, die sich zum Beispiel um die Pflege von Hecken und Obstbäumen kümmern, Erdkröten über die Straße tragen, Müll sammeln, Wiesen mähen, Feuchtgebiete erhalten oder Schulklassen die Natur näher bringen. „Wenn die alle wegfallen, wer soll dann die ganze Arbeit übernehmen?“, will Hans-Martin Kochanek, Leiter des NaturGuts Ophoven, wissen.


Und dass der Zivildienst mit der Verkürzung auf 6 Monate auch für die Dienststellen im Naturschutz unattraktiver wird, steht fest. Denn je nach Einsatzstelle müsse man mit einer Einarbeitungszeit von bis zu 4 Monaten rechnen.  „Bei einer Dauer von 6 Monaten kommen die Jugendlichen gerade einmal zwei Monate dazu, ihre erworbenen Kenntnisse für sich und andere gewinnbringend einzusetzen. Das ist zu wenig“, so Cille Körner, Zivildienstbeautragte beim Förderverein NaturGut Ophoven.
Dringend wird nun nach Alternativen gesucht. Eine Möglichkeit wäre ein soziales Jahr für alle. Eine andere wäre der massive Ausbau des Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ). Die sogenannten FÖJ’ler werden im Natur- und Umweltschutz ähnlich wie die Zivildienstleistenden für die verschiedensten Aufgaben eingesetzt: Das Spektrum reicht vom praktischen Naturschutz über Bestandsaufnahmen von Tieren und Pflanzen, begleitende Arbeit im Büro, Hilfe bei Informationsständen bis hin zur Umweltbildung. 150 FÖJ-Plätze gibt es derzeit in NRW. Die Nachfrage nach Plätzen im FÖJ übersteigt das Angebot seit Jahren um ein Vielfaches. Viele Interessierte kommen daher bislang nicht zum Zuge. Für Menschen, die bereit sind, sich ein Jahr lang für ein geringes Taschengeld zu engagieren, ist das eine tiefe Enttäuschung. „In Nordrhein-Westfalen müssen daher dauerhaft mindestens 1000 neue FÖJ-Stellen geschaffen werden, damit alle, die Interesse an einem Freiwilligen Ökologischen Jahr haben, berücksichtigt werden können und damit der Verlust an Zivildienstplätzen ausgeglichen wird“, erklärt Erich Schulz, 1. Vorsitzender der Ortsgruppe Leverkusen des Naturschutzbund Deutschland. Voraussetzung sei allerdings auch, dass das FÖJ von Hemmnissen für die Einsatzstellen befreit werde. Bevor ein Freiwilliger mit einem Abschluss der Sekundarstufe II eingestellt werden kann, muss zurzeit eine Stelle mit einer Person besetzt werden, die einen Abschluss der Sekundarstufe I oder keinen Abschluss besitzt. Diese NRW-spezifische Koppelung muss im Zuge der Aufstockung des FÖJ aufgehoben werden, so die Forderung des NABU.


Eine andere Idee ist, wie es z.B. in Thailand üblich ist, dass alle Jugendlichen nach der Schule ein Jahr in einer sozialen Organisation für die Gemeinschaft arbeiten. Das hilft allen – der Gesellschaft, aber auch den Jugendlichen, die so einen intensiven Einblick in das Berufsleben bekommen haben und besser für den späteren Beruf qualifiziert werden.


„Ohne den Einsatz von FÖJ’lern und Zivis sind die Biostationen und Umweltbildungseinrichtungen kaum noch arbeitsfähig“, so Frank Gerber von der NABU-Naturschutzstation Rhein-Berg. „Das dürfen Bund und Land nicht zulassen.“

 

 

 

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Pressemeldung vom 16.07.2010

Ältester Kühlschrank Leverkusens gefunden!

Klimafreundliche Abwrack-Aktion vom NaturGut Ophoven und EVL beendet

In Deutschland gibt es 27 Millionen Kühl- und Gefriergeräte, die mindestens zehn Jahre alt sind. Neugeräte könnten jährlich über 8 Milliarden Kilowattstunden Strom und 1,8 Milliarden Euro sparen. Aus diesem Grund hatte das NaturGut Ophoven gemeinsam mit der EVL den Wettbewerb „Wer besitzt Leverkusens ältesten Kühlschrank“ initiiert.

316 Leverkusener hatten sich beim Wettbewerb beteiligt. Von den eingegangenen Meldungen fand eine Auswertung vom NaturGut Ophoven statt: 19 Geräte waren tatsächlich 51 Jahre und älter, 50 Geräte 41-50 Jahre, 85 Geräte 31-40 Jahre, 92 Geräte 21-30 Jahre und 44 Geräte waren  11-20 Jahre alt.  Bei 26 Geräten konnten die Besitzer keine eindeutigen Altersangaben machen. Wolfgang Müller, Energieberater der EVL, begutachtete die ältesten Kühlschränke. Beim „Gewinner“ handelt es sich um einen Kühlschrank aus dem Jahr 1950. In diesem Jahr heiratete Günter Greifenberg seine Frau. Eine der ersten Anschaffungen war ein Kühlschrank. Das Ehepaar Greifenberg zog sechs Mal um – und mit ihnen jedes Mal der Kühlschrank. Seit einigen Jahren hat das Ehepaar Greifenberg diesen Kühlschrank zwar nicht mehr in ihrer Wohnung. Da er aber noch funktionstüchtig war, haben sie diesen ihrer Hausgemeinschaft Röntgenstraße 4 a zur Verfügung gestellt. Dort ist er im Gemeinschaftsraum ständig in Betrieb gewesen. Dieser Kühlschrank wurde heute zum NaturGut gebracht. Er wird demnächst im Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt im Technikraum zu bewundern sein und seine abwechslungsreiche Geschichte erzählen.

Heute erhielt Günter Greifenberg einen neuen Kühlschrank der Energieeffizienzklasse A++, den die EVL gespendet hat. Das Neugerät wird wiederum der Hausgemeinschaft zur Verfügung gestellt.

Hintergrund: Klimaschutz fängt bereits in der Küche an und entlastet den Geldbeutel. Gerade bei einem Kühlgerät lohnt sich eine Neuanschaffung, da es ununterbrochen am Stromnetz angeschlossen ist und eine durchschnittliche Nutzdauer von 15 Jahren hat. Die Anschaffungskosten amortisieren sich durch den sparsameren Stromverbrauch bereits nach ein paar Jahren. Ein Vergleich macht deutlich, dass ein 10 Jahre alter Kühlschrank im Jahr ca. 500 kWh verbraucht,  ein Neugerät Gerät der Klasse A++ hingegen nur 128kWh/Jahr. Mindestens 40 Euro an Stromkosten können so im Jahr gespart werden.  
Geräte, die älter als zehn Jahre sind, haben zumeist eine noch schlechtere Energieeffizienz.

 

 

 

Der älteste Kühlschrank Leverkusens

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Pressemeldung vom 06.07.2010

Grüne Fahrtipps -

Tipps zum spritsparenden Fahren

Kilometerlange Staus, dunkle Wolken aus den Auspuffen: Für fast jede vierte Tonne CO2 ist der Verkehr verantwortlich. Davon entfällt etwas über die Hälfte auf Autos. EU-Kommission und Bundesregierung hatten im Zuge der Diskussion um den Klimagasausstoß von Autos noch vor kurzem auf die Potenziale des sogenannten Eco-Driving hingewiesen. Modernes Fahren ist ein wichtiger Baustein zur Senkung der Kohlendioxid-Emissionen im Straßenverkehr.

Wie immer gibt es vor dem Ferienbeginn für alle Autofahrer eine Hiobsbotschaft: Der Spritpreis klettert mit 1,47 Euro auf Rekordhöhen. Wer sich in der nächsten Woche zu Beginn der Sommerferien ins Auto setzen und verreisen will, muss tiefer in die Tasche greifen als in den Vorjahren. 1000 Kilometer mit dem eigenen Fahrzeug, das im Schnitt acht Liter verbraucht, kosten jetzt fast 120 Euro. Sprit sparen zahlt sich mehr denn je aus. Und es ist einfacher, als viele Autofahrer glauben. Um bis zu 25 Prozent lässt sich der Verbrauch allein durch eine ökonomische Fahrweise senken - das ist gut für Umwelt und für Geldbeutel.

Ralph Herbertz vom VCD Köln gibt grundsätzlich Tipps wie man klimabewusst unterwegs sein kann:
•    Auf Kurzstrecken verzichten: „Der Motor verbraucht besonders viel Sprit, wenn er kalt ist. Alle Fahrten, die kürzer sind als 5 km, verbrauchen überdurchschnittlich viel Sprit und treibt den Verbrauch schnell auf 30 Liter pro 100 Kilometer hoch. Besser zu Fuß gehen oder aufs Fahrrad schwingen.“
•    Auto-Kauf: „Bereits beim Autokauf trifft man wichtige Entscheidungen für den Spritverbrauch. Achten Sie auf einen geringen Spritverbrauch und geringe Kohlendioxid-Emissionen. Statt 8 Liter pro Kilometer und 190 g CO2  gibt es voll familientaugliche 5-Liter-Autos mit 120 g CO2. Tipps zum Kauf eines möglichst umweltfreundlichen Autos findet man vom VCD z.B. unter www.besser-autokaufen.de
•    Car Sharing: „Am günstigsten ist es, kein eigenes Auto zu haben, sondern Mitglied in einem Car-Sharing-Verbund zu werden. So kann man je nach Anlass sogar zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen wählen.“ Mehr Infos unter www.carsharing.de

Frank Dreßler bildet als Fahrlehrer bei der Berufsfeuerwehr Leverkusen jedes Jahr über 50 Fahrschüler im spritsparenden Fahren aus. Er gibt zahlreiche Tipps zum spritsparenden Fahren:
•    Motor nicht warmlaufen lassen: Direkt nach dem Starten losfahren spart Sprit.
•    Auf richtigen Luftdruck in den Reifen achten: Mit dem für hohe Beladung empfohlenen Reifendruck fahren, niedriger Rollwiderstand senkt Spritverbrauch um bis zu 5 %. Zudem ergibt zu geringer Reifendruck eine schlechte Seitenführung und einen verlängerten Bremsweg.
•    Auf Autobahn die Richtgeschwindigkeit einhalten: Wer 130 statt 150km/h fährt, spart auf 100 km bereits 2 Liter Sprit. Bei Tempo 100 sind es sogar 4 Liter. Konstante 100-130 km/h schonen Tank und Nerven.
•    Ballast vermeiden: Kofferraum entrümpeln und ungenutzte Gepäckträger entfernen.
•    Windschnittig fahren: Dachgepäck erhöht Verbrauch: Mittelklassewagen mit drei Fahrrädern verbraucht bei Tempo 100 2 l/100 km mehr; bei 130 ca. 4 l/100 km, bei 160 doppelt so viel wie ohne Dachgepäck.
•    Bei niedrigen Drehzahlen schalten und fahren: Im Stadtverkehr bei Tempo 30 im dritten Gang fahren, bei Tempo 40 im vierten und bei Tempo 50 schon im fünften Gang. Gänge nicht ausfahren, wer mit einer Drehzahl von 2.000 U/min oder weniger fährt, bleibt im wirtschaftlichen und umweltschonenden Bereich.
•    Schwung nutzen: Beim Annähern an rote Ampeln Fuß vom Gas und Wagen mit eingekuppeltem Gang rollen lassen: Die Schubabschaltung des Motors setzt ein, die Kraftstoffzufuhr wird unterbrochen, der Verbrauch sinkt auf Null.
•    Motor abschalten: Nicht nur im Stau, sondern auch bei längeren Ampelphasen oder an Bahnübergängen lohnt es sich, den Motor auszuschalten. Schon ab 20 Sekunden wird Sprit gespart!
•    Vorausschauend fahren: Ziel sollte es sein, im Straßenverkehr nicht nur zu reagieren, sondern vor allem zu agieren. Eine gleichmäßige Fahrweise und immer ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug helfen, souveräner und sicherer zu fahren und entspannter anzukommen. Vorausschauend fahren bedeutet: Fuß vom Gas statt bremsen und beschleunigen. Gleichmäßige Fahrweise verringert den Spritverbrauch erheblich.
•    Klimaanlage maßvoll nutzen: Komfort ist wichtig – aber man sollte ihn maßvoll nutzen. Beispiel Klimaanlage: In der Kühlphase arbeitet die Klimaanlage im Sommer auf Hochbetrieb, was den Spritverbrauch ankurbelt. Man kann ihr einiges an Arbeit abnehmen, indem man vor der Abfahrt erst einmal lüftet und sie später dann bei geschlossenen Fenstern einschaltet. Der Mehrverbrauch kann im Stadtverkehr bis zu 4 l/100 km betragen.

Kostenlose Spritspartrainings
Damit diese vielen Tipps auch umgesetzt werden, ermöglichen die FORD Werke Spritspartrainings.  Im Rahmen eines kostenlosen einstündigen Trainings können Interessierte praktisch „erfahren“, wie sie ohne Zeitverlust bis zu 25 Prozent Sprit gegenüber ihrer bisherigen Fahrweise einsparen können. Anmeldungen für die Spritspartrainings werden vom 7.-9. Juli bei dem NaturGut Ophoven angenommen. Sollten mehr Anmeldungen als Trainingsplätze vorliegen, entscheidet das Los. Die Teilnehmer fahren mit professionellen Trainern und Fahrzeugen zunächst eine bestimmte Strecke im gewohnten Fahrstil. Ein Bord-Computer erfasst dabei den Verbrauch. Nach einer Schulung wird die Strecke erneut zurückgelegt und der Computer rechnet unbestechlich vor, wie weit der „Bleifuß“ zurückgenommen wurde. Start und Ziel ist das NaturGut Ophoven, Talstr. 4, 51379 Leverkusen. Die Training finden statt am 15. und 16.7.2010 von 10 -16 Uhr.

Weitere Infos: Individuelle Fragen zur klimabewussten Mobilität beantwortet der VCD im Rahmen der Klimakampagne für mich. für dich. fürs klima.  unter der kostenlosen Rufnummer 0800-20 30 900 sowie online unter www.verbraucherfuersklima.de
Informationen zur klimabewussten Mobilität, u.a. Autokauf, Kurzstrecken und Spritspartipps, stehen unter www.vcd.org/klimaprojekt_publikationen.html zum download bereit.

Hintergrund zur Leverkusener Klimakampagne: Die Aktion ist Teil der Leverkusener Informations- und Öffentlichkeitskampagne „Klimaschutz - jeder jeden Tag“, die seit Oktober 2007 vom NaturGut Ophoven, dem BUND und dem NABU organisiert wird. Aktionen und Veranstaltungen mit vielen Tipps und Anregungen für das tägliche Leben sollen Leverkusener Bürger den Klimaschutz nahe bringen. Mehr unter: www.naturgut-ophoven.de

 

 

 

 

 

 

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Pressemeldung vom 24.06.2010

Ohne Bienen keine Äpfel, Kirschen und Birnen

Gesamtschüler bereichern mit einem Bienenschild den Leverkusener Obstweg

Seit Jahren engagieren sich Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Leverkusen-Schlebusch mit einem Langzeitprojekt  für den Schutz von Bienen und Blütenpflanzen. Kooperationspartner sind, das NaturGut Ophoven, die Naturschutzstation Rhein-Berg und der Imkerverein Leichlingen. Unter dem Titel „Ein Bienengarten für die Zukunft“ wurde 2009 eine Projektgruppe beim Wettbewerb „Sei ein Futurist“ ausgezeichnet. Noch im selben Jahr beteiligte  sich die Folgegruppe an den BNE-Aktionstagen der Unesco.

Vom konkreten Artenschutz ausgehend erweiterten die Schülerinnen und Schüler  zunehmend ihren Bemühungen im Zusammenhang mit dem globalen  Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit. Ein zentrales Anliegen wurde es, mit öffentlichkeitswirksamen Mitteln deutlich zu machen, dass die Bestäubungsleistungen eine wichtige Grundlage für das Leben auf unserem Planeten schaffen. Nicht weniger als ein Drittel unserer Nahrungsmittelproduktion ist von der Existenz der Honigbiene abhängig. Marvin, 10. Klässler der Gesamtschule Schlebusch: „Die Bienen sind sehr wichtig und wir müssen sie unbedingt retten und wie alle wissen erzeugen kleine Taten große Wirkung. Wie der Schlag eines Schmetterlings, der einen Orkan auslöst.“

In konsequenter Weiterführung  hat die Projektgruppe vor wenigen Wochen auf dem NaturGut Ophoven für den dort beginnenden Obstweg zwei hochstämmige Apfelbäume gepflanzt. Damit sich dem Obstwegwanderer und NaturGut-Besucher mit dem Blick auf die gepflanzten Bäume wichtige Handlungshintergründe der Schüler erschließen, wurde eine Infotafel am Obstweg Leverkusen angebracht. Das Schild wurde vom Landschaftsverband Rheinland finanziert.

Folgende Informationen werden u.a. gegeben:

Was haben Bienen mit unserer Zukunft zu tun?
Honig ist eher ein süßes Nebenprodukt, das uns die Bienen bescheren. Ihre eigentliche Aufgabe ist eine ganz andere: Weltweit sind mehr als 150 000 Kultur- und Wildpflanzenarten auf die Bestäubungsdienste der Honigbienen angewiesen. Auf diese Weise haben die Bienen einen außerordentlich wichtigen und nachhaltigen Einfluss auf den Erhalt unserer Lebensräume und auch auf unser Klima.
Bienen und Bäume - ohne den Anderen geht es nicht!
Für die erfolgreiche Fruchtbildung eines Apfels ist der Blütenbesuch von Honigbienen unerlässlich. 90 Prozent aller Obstblüten benötigen die Bestäubungsdienste der fleißigen Bienen. An vielen Orten sind Honigbienen aber auch auf besonders nektar- und pollenspendende Bäume, sogenannte „Trachtbäume“ angewiesen. Im Frühjahr tragen Obstbäume entscheidend zur raschen Entwicklung der Bienenvölker bei. Die Bedeutung der Bäume für die Bienen hängt von dem Angebot an Nektar und Pollen ab. Absolute Spitzenreiter sind die Apfel- und Kirschbäume.
Menschen brauchen Bienen und Obstbäume
Ohne Bienen gäbe es keine Äpfel, Kirschen und Birnen. Da auch die meisten unserer Kulturpflanzen auf die Bestäubung angewiesen sind, überrascht es nicht, dass die Honigbiene in Europa volkswirtschaftlich gesehen, nach Rind und Schwein, unser drittwichtigstes Haustier ist.

Weitere Informationen über die Aktion erhalten Sie bei Reinhold Glüsenkamp, Tel. 02174/769392, reinhold.gluesenkamp@gls-lev.de

 

 

 

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Ausstellungseröffnung

Pressetermin vom 22.06.2010

Klima schützen. Kann jeder! –

Sonderausstellung der Verbraucherzentrale im Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt 22.6.-17.7.2010

Es ist ganz einfach und lohnenswert im Alltag das Klima zu schützen! So lautet die wichtigste Botschaft der Wanderausstellung der Verbraucherzentrale „Klima schützen kann jeder!“. Überall im Alltag ist ein Klimafaktor im Spiel. Vom Einkauf über die Wahl des Verkehrsmittels bis zum Heizen und Lüften: Täglich treffen Verbraucher Entscheidungen, die das persönliche Kohlendioxid-Konto besser oder schlechter aussehen lassen. Die Ausstellung verdeutlicht, dass jeder Beitrag wertvoll ist. Jede gesparte Kilowattstunde, jeder Liter Benzin weniger vermeidet in der Summe viele Tonnen Treibhausgase.
In der Ausstellung wird ohne erhobenen Zeigefinger gezeigt, was jeder im Alltag für den Klimaschutz tun kann. Verschiedene Themenstationen laden ein, dem Treibhausgas im Verbraucheralltag auf die Spur zu kommen. Wie werden beim Kauf vom Toilettenpapier Wälder geschont? Wie lässt sich beim Autofahren in Punkto Spritsparen das Letzte aus dem Motor herausholen? Wie dreht man Stromräubern den Saft ab? „Wir wollen zeigen, wie jeder im Alltag, beim Einkaufen etwas für den Klimaschutz tun kann“, erläuterte Sylvia Zimmermann von der Leverkusener Verbraucherzentrale. Wer sich für die Hintergründe der globalen Erwärmung interessiert, findet Fakten, Erklärungen und Prognosen auf mehreren Infosäulen. An einer Quizstation können die Besucher testen, wie klimafit sie sind.
Pädagogische Programme
Für die 5. bis 10. Klasse wurde eine spezielle Unterrichtseinheit „Klima schützen. Kann jeder!“ entwickelt. Hier erfahren die Schülerinnen und Schüler den Zusammenhang zwischen eigenem Handeln und dem Klimawandel. Der einzelne begreift: Mein Handeln hat Konsequenzen für das Klima. Nicht nur für mich und mein Umfeld, sondern auch für andere. Es kann sich ein Gefühl dafür entwickeln, wie sich das eigene Handeln auf künftige Generationen oder das Leben in anderen Regionen der Welt auswirkt.
Das pädagogische Programm wird kostenfrei durchgeführt.
Anmeldungen: Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt, Tel. 02171/73499-18.

 

 

 

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Pressemeldung vom 20.06.2010

Samba, Fackellauf und Gummiflitzer

Großes Sommerfest auf dem NaturGut Ophoven wieder ein Publikumsmagnet

Am Sonntag 20. Juni fand das große alljährliche Sommerfest auf dem NaturGut statt. Tausende Besucher genossen das abwechslungsreiche Programm.  
Sportlich startete der Tag: Familienspaß der besonderen Art bot  der erste "Familien Erlebnis Lauf". Dabei bewältigte Familien eine drei Kilometer lange Strecke, bei der sie Aufgaben lösten. Egal ob Eltern mit Kind oder Oma, Opa und Enkel waren auf der Strecke und hatten riesigen Spaß. Sie retteten im Wiembach kleine Entchen, machten ein Wurzelgesicht-Fotoshooting und liefen im Ziel mit einer selbstgebauten Fackel ein. Fast gleichzeitig mit den Familienteams kamen 100 Walker des  6. NaturGuts Walking ins Ziel. Der Lauftreff Schöllerhof bekam als größte Gruppe vom Leverkusener Sport- und Kulturdezernent Marc Adomat einen Pokal überreicht.
Kindertanzgruppen, Kindertheater, Chor- und Orchesteraufführungen sorgten für ein wunderschönes Bühnenprogramm. Ein Höhepunkt war die Preisverleihung des Schülerwettbewerbs: Bürgermeisterin Eva Lux die Gewinner die Hauptgewinner: Tom Wielspütz, Schüler der Gezelinschule freute sich über die Kamera, Tim Hausmann, Schüler der Waldschule bekam ein Zelt und Jasmin Pohl war begeistert von ihrem den Naturforscherrucksack.
Zahlreiche Bastel-, Mal-, und Spielaktionen für Kinder, zahlreiche Inforstände rund um die Natur und Umwelt, interessante Kräuter- und Bienenführungen, spannende Expeditionen in die Unterwasserwelt sowie der Besuch des Kinder- und Jugendmuseums EnergieStadt sorgten für einen erlebnisreichen Tag für Groß und Klein.

 

 

 

Bürgermeisterin Eva Nux prämiert die Preisträger

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Pressemeldung vom 13.6.2010

Laufen fürs Klima

Schritt für Schritt für den Klimaschutz

„Im Klimaschutz muss es Schritt für Schritt voran gehen, daher tragen wir heute symbolisch die Klimaschutz-T-Shirts“, sagte der Leverkusener Umweltdezernent Frank Stein. Er lief gemeinsam mit Dr. Hans-Martin Kochanek, Leiter des NaturGuts Ophoven den Leverkusener Halbmarathon am 13. Juni 2010. Und bei herrlichem Wetter erreichten beide Bestzeiten fürs Klima.  

Ihr T-Shirt mit der Aufschrift „Klimaschutz – Jeder, jeden Tag“ soll darauf hinweisen, dass alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen sind sich mit Ihren Möglichkeiten aktiv am Schutz des Klimas zu beteiligen. Beispielsweise durch häufigeres zu Fuß gehen. Das schützt nicht nur das Klima, sondern hält auch fit und gesund. 

Nach der letzten bundesweiten Untersuchung des  Mobilitätsverhaltens in Deutschland enden 5 Prozent aller Autofahrten schon nach einem Kilometer. Nach Berechnungen des Verkehrsclubs Deutschland e.V. (VCD) könnte jeder Deutsche dem Klima je 7,5 Tonnen CO2 pro Jahr ersparen, würden diese kurzen Wege unmotorisiert erledigt werden. In Deutschland macht der Personenverkehr etwa 23 Prozent der Treibhausgas-Emissionen aus und ist somit neben dem Wohnen und der Ernährung der Hauptverursacher für die CO2-Emissionen. Jeder Kilometer, der zu Fuß zurückgelegt wird, ist ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.

Der Klimalauf des Leverkusener Umweltdezernenten Frank Stein und des Leiters vom NaturGut Ophoven Dr. Hans-Martin Kochanek ist eine Aktion im Rahmen der Leverkusener Klimaschutzkampagne, die vom NaturGut Ophoven, dem BUND und dem NABU organisiert wird. Aktionen und Veranstaltungen mit vielen Tipps und Anregungen für das tägliche Leben bringen Leverkusener Bürgern den Klimaschutz nahe.

 

 

 

Frank Stein und Has-MArtin Kochanek beim Halbmarathon

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Pressemeldung vom 14.06.2010

Erste Tauschbörse „Altes ist für andere Neu!“ in der Herzogschule

Buntes Tauschen und vergnügtes Handeln in der Herzogschule

Am Samstag, den 12. Juni 2010, fand in der Herzogschule in Zusammenarbeit mit dem NaturGut Ophoven die erste Tauschbörse unter dem Motto: „Altes ist für andere Neu!“ statt.
60 Kinder hatten sich für die Tauschbörse angemeldet und waren gut gelaunt schon um 10 Uhr zum Aufbau erschienen. Alle waren gespannt, welche kleinen Schätze sie mit nach Hause nehmen werden.
Die Energie-Sprecher der Herzogschule sind im Vorfeld zu Tauschhelfern ausgebildet worden. Sie halfen den eifrigen Tauschern, falls es Unstimmigkeiten gab und halfen bei allerlei Fragen. Denn diese Tauschbörse wollen die Kinder selbstständig durchführen.
Außerdem haben die EnergieSprecher Plakate gemalt und dort ihre Ansichten über das Tauschen festgehalten. Die Energie-Sprecher waren schon bei der Vorbereitung total begeistert: „Durch das Tauschen bekomme ich neues Spielzeug ohne dafür Geld auszugeben“, sagte Franziska, 7. „Außerdem wird weniger Müll produziert, wenn ich meine alten Spielsachen nicht wegwerfe, sondern eintausche.“, fügte Marco, 8, hinzu.
Und für eventuell übrig bleibendes Tauschgut weiß Apostolos, 7, ein gute Lösung: „Wir schicken die Dinge nach Afrika! Für Kinder, die keine Spielsachen haben.“
 „Bisher haben wir Trödelmarkte veranstaltet“, erklärte Susanne Ben Hicham, Lehrerin und Leiterin der EnergieSprecher. „Die Idee einer Tauschbörse hat mich direkt begeistert. Auf diesem Weg können die Kinder den Wert ihrer Spielsachen neu erfahren. Außerdem freut es uns natürlich, zur Müllvermeidung beizutragen. Da die Veranstaltung so gut bei den Kindern ankommt, wollen wir jetzt alle zwei Monate  eine Tauschbörse durchführen.“
Frau Krus vom Offenen Ganztag: „Die Kinder haben Spielsachen oder Bücher mitgebracht, die sie nicht mehr benötigen, die aber noch heil und zu schade zum Wegwerfen sind. In Vierer-Teams haben sie Stände aufgebaut und haben dann ihre Tauschgüter mit anderen Kindern getauscht.“
Dem Klima kommt zu Gute, dass durch das Tauschen von Dingen und durch Trödel-Einkäufe Ressourcen, wie Energie und Rohstoffe, gespart werden. Außerdem helfen die Kinder auf diese Weise mit, die Müllberge nicht weiter anwachsen zu lassen. „Die Tauschbörse passt zudem gut zu dem Jahresthema der UN-Dekade ‚Bildung für nachhaltige Entwicklung‘, die sich 2010 dem Spannungsfeld zwischen Geld und Nachhaltigkeit widmet. Denn hier können die Kinder ohne Geld Neues erstehen.“, so Nicole Degenhardt vom NaturGut Ophoven.

 

 

 

Schüler der Herzogschule tauschen für den Klimaschutz

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Pressemeldung vom 8.6.2010

Ein Löwe für Hans-Martin Kochanek

Am 8. Juni erhielt Dr. Hans-Martin Kochanek, der Leiter des NaturGuts im Schloss Morsbroich den "Leverkusener Löwe". Unter der Leitung von Kochanek hat das Umweltbildungszentrum NaturGut Ophoven in den vergangenen 26 Jahren Geschichte geschrieben und ist vielfach ausgezeichnet worden.
NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg hielt die Laudatio: „Als Leiter des NaturGuts Ophovenshat Kochanek die Stadt weit über die Grenzen Leverkusens und auch über NRW hinaus bekannt gemacht.  Er setzt sich beispielhaft für die Bildung der nachhaltigen Entwicklung in unserem Land ein.“[Rede]

„Ein Zentrum für Umweltbildung - das war vor ein paar Jahren noch das Letzte was man in der Industriestadt Leverkusen erwartete. Sein Konzept ist es, schlicht und einfach zu zeigen, dass naturnahe Landschaft einen hohen Erholungs- und Erlebniswert hat, dass Umweltfreundlichkeit sich rechnet,und dass Umweltbildung Spaß macht. Damit ist und war er ausgesprochen erfolgreich - und hat ganz nebenbei Leverkusen eine neue Imagefacette beschert - nämlich als einer Industriestadt, in der auch beim Naturschutz Professionalität geleistet wird.“ betonte Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn.[Rede]

Dr. Hans-Martin Kochanek gab bei seiner Dankesrede dem Publikum Denkanstöße: „Jeder will Blumen sehen und Schmetterlinge, aber es gibt das interessante Phänomen, dass diese aus dem Garten vertrieben werden und das Einheitsbild des grünen Rasens dominat wird.“  Der Leiter des NaturGuts freute sich über die Auszeichnung „für das ganze Team auf Gut Ophoven“.


2006 war Bayer 04-Sportdirektor Rudi Völler der erste Löwen-Gewinner, dann folgte der Leiter des Landrat-Lucas-Gymnasiums, Heinz-Klaus Strick, dann Jazztage-Veranstalter Eckhard Meszelinsky und schließlich Bayer 04-Konzernchef Werner Wenning. "Nach den Bereichen Sport, Bildung, Kultur und Wirtschaft wollen wir dieses Jahr mit Hans-Martin Kochanek eine Person aus dem Bereich Umwelt auszeichnen", betonte Manfred Wiethüchter, Vorsitzender des Vereins „Leverkusen - ein starkes Stück Rheinland“ bei der Verleihung des Löwens. „An den Preisträgern zeigt sich, wie vielfältig Leverkusen ist".
Foto:  NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg, Preisträger Dr. Hans-Martin Kochanek Juryvorsitzende Eva Babatz (IHK)

 

 

 

Uhlenberg, Kochanek und Babatz halten Leverkusener Löwen hoch

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Pressemitteilung vom 1.6.2010

Mit Knöllchen gegen Spritfresser

OGS Waldschule setzen ein Zeichen für den Klimaschutz

12 Kinder der Offenen Ganztagsschule Waldschule verteilten am Dienstag in der Innenstadt von Schlebusch „Klimaknöllchen“. Die roten „Strafzettel“ hatten die jungen Klimaschützer selbst gebastelt. „Dein Auto erzeugt zu viel CO2-! Reduziere Deine CO2-Emissionen und hilf mit, unseren Planeten zu retten! Jetzt Gegensteuern!“, heißt es auf der Vorderseite. Vorschläge wie das funktionieren kann, bieten die jungen Klimaaktivisten auf der Rückseite an: z.B. „Früher hochschalten und nicht rasen“, „Car-Sharing“, „Kurze Wege zu Fuß gehen“ oder „Fahrgemeinschaften gründen“.

Ziel der Aktion war es, die größten „Spritfresser“ anzumahnen, die den Klimawandel weiter beschleunigen: große Geländewagen und Sportkarossen, die viel Sprit verbrauchen und somit unnötig viel CO2- produzieren. „Es geht bei der Aktion nicht darum, Klimasünder an den Pranger zu stellen, sondern ins Gespräch zu kommen, wachzurütteln und Bewusstsein zu wecken für eine klimafreundlichere, zukunftsfähige Lebensweise“, erklärte Bert Gigas vom NaturGut Ophoven. Er leitet die Offene Ganztagsgruppe der Waldschule.

Die Schüler verteilten aber nicht nur rote Knöllchen, sondern auch gelbe und grüne für spritsparende Autos sowie selbstgebastelte Papierblumen, mit denen sie den Menschen dankten, die ohne Auto klimafreundlich unterwegs waren. „Jugendliche sind die Hauptbetroffenen der zukünftigen Auswirkungen des Klimawandels“, so Gigas „sie sollen mit gestal-ten und entscheiden, in welche Richtung sich die Erde in Zukunft dreht.“

Die kleinen Klimaschützer sind im Rahmen der landesweiten Klimaknöllchen – Aktionstage unterwegs, die vom Eine Welt Netz NRW iniitiert und in Schlebusch vom NaturGut Ophoven umgesetzt werden.  Kinder und Jugendliche aus verschiedenen Städten NRWs verteilten am 29. Mai und am 1. Juni „Klimaknöllchen“ auf Parkplätzen in den Stadtzentren.

 

 

 

Mike, Elias und Demian verteilen Klimaknölchen in Schlebusch

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Pressemeldung vom 28.05.2010

NaturGut Ophoven klimaneutral  zertifiziert -

Vorbild für Unternehmen und Bildungseinrichtungen

Während viele noch über den Weg zu einem angemessenen Klimaschutz diskutieren, ist das Umweltbildungszentrum NaturGut Ophoven als erstes klimaneutrales Umweltinformationszentrum Deutschlands, erstes klimaneutrales BioBistro Deutschlands und erste klimaneutrale Biologische Station in NRW zertifiziert.
 
Am Freitag, 28.5.2010 fand deshalb auf dem NaturGut Ophoven das Symposium „Klimaneutral zertifiziert! Chancen für Unternehmen und Bildungseinrichtungen“ statt.

Als Umweltbildungszentrum will das NaturGut Ophoven Vorbild sein. Deshalb achtet es darauf so wenig klimaschädliche Gase zu emittieren wie möglich. Um das Engagement für den Klimaschutz noch mehr zu verstärken, wurde durch die Unternehmensberatung ClimatePartner der CO2-Fußabdruck des NaturGutes bestimmt. Teil der Bestandsaufnahme der Treibhausgasemissionen waren die Verwaltungsaktivitäten und die Verpflegung der Gäste im BioBistro des NaturGuts Ophoven und der NABU-Naturschutzstation Rhein-Berg. Mit dem CO2-Fußabdruck lässt sich zum einen der Einfluss des NaturGuts auf den Treibhauseffekt bestimmen, zum anderen lassen sich Vermeidungs- und Reduktionspotenziale identifizieren. Die noch vorhandenen CO2-Emissionen kompensiert das NaturGut durch Ausgleichszahlungen nach Gold Standard. Nach Gold Standard werden ausschließlich Projekte in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz unterstützt.
Im Fall des NaturGuts Ophoven wurde ein Gesamtausstoß von rund 178 Tonnen CO2, und für die NABU Naturschutzstation Rhein-Berg 17 t (Jahr 2008) ermittelt. Die Kompensationsbeträge (pro Tonne CO2  24 Euro) fließen in ein myclimate Klimaschutzprojekt in Madagaskar. Dort werden Solar- und effiziente Kocher verbilligt an die Bevölkerung abgegeben, um der voranschreitenden Abholzung entgegenzuwirken. Durch das Kochen auf den Solarkochern sinkt der Verbrauch von Brennholz und Holzkohle und klimaschädliche CO2-Emissionen werden reduziert.  Zudem werden Schulungsprogramme durchgeführt.

Marianne Ackermann, 1. Vorsitzende vom NaturGut Ophoven: „Ich möchte mich beim Klimakreis Köln und bei der Energieversorgung Leverkusen für die finanzielle Unterstützung bedanken. Ohne den Klimakreis Köln hätten wir die Untersuchung des CO2-Fußabdrucks nicht durchführen können. Die EVL Leverkusen hat für das Jahr 2010 den Kompensationsbeitrag übernommen. Wir wünschen uns, dass weitere Unternehmen folgen und so Verantwortung im Klimaschutz wahrnehmen.“

Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge, Vorsitzender des KlimaKreises Köln freute sich, dass durch die Unterstützung des KlimaKreises dieses Leuchtturmprojekt realisiert wurde. Insgesamt 20 Persönlichkeiten namhafter Institutionen aus Wirtschaft, Verwaltung und Verbänden haben sich Anfang 2009 zum KlimaKreis Köln zusammengeschlossen, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, innovative Klimaschutzprojekte im Raum Köln zu fördern. „Wir sind überzeugt, dass unser gefördertes Projekt „Klimaschutz im Dialog“ wichtig ist, denn Bildung ist aktiver Klimaschutz. Die Zertifizierung ist hier ein wichtiger Baustein.“

Dr. Hans-Martin Kochanek beschrieb den Weg des NaturGuts zur klimaneutralen Einrichtung. „Als Umweltbildungszentrum tun wir schon viel, um möglichst wenig CO2 zu emittieren. So war  beim Umbau der Scheune Nachhaltigkeit und Energiebewusstsein oberstes Gebot: Niedrigenergiehausstandard, Bewegungsmelder im Flur schalten das Licht an, ein Blockheizkraftwerk und ein Holzvergaserkessel heizen das Haus. Trotzdem gibt es noch viele Möglichkeiten der Optimierung: z.B. Umstellung der Beleuchtung der Ausstellung auf LED’s oder die aktuell laufende Modernisierung der Kühlschränke und vieles mehr. Die restlichen Emissionen von rund 178 Tonnen CO2, und für die NABU-Naturschutzstation Rhein-Berg 17 t haben wir durch den Kauf von  Zertifikaten mit dem Gold-Standard von myclimate neutralisiert.“
Klimaschutzprojekte von myclimate zeichnen sich durch die Einhaltung von sehr strikten Kriterien aus. Die Kompensationssbeträge fließen in das  Klimaschutzprojekt “Effiziente Solarkocher“  in Madagaskar. Um der voranschreitenden Abholzung auf Madagaskar entgegenzuwirken, unterstützt myclimate dort seit 2008 die Herstellung und Verteilung von klimafreundlichen Solarkochern und effizienten Kochern. Die Umstellung auf das solare Kochen bedingt auch Änderung der Kochgewohnheiten. Deshalb werden spezielle Sensibilisierungs- und Schulungsprogramme auf der Insel durchgeführt.
Josef Tumbrinck, 1. Vorsitzender des NABU NRW lobt das NaturGut Ophoven: „Unglaublich, dass Leverkusen hier schon wieder Vorbild ist. Ich bin überzeugt, dass klimaneutrale Organisationen eine immer größere Bedeutung erhalten. Wir brauchen dafür aber Vorbilder wie das NaturGut Ophoven, die voran gehen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass in NRW noch mehr Einrichtungen diesem Beispiel folgen.“


Alexander Rossner, Geschäftsführer der Unternehmensberatung climatepartner erläuterte unter welchen Voraussetzungen das  Zertifikat vergeben wurde: „Zunächst wird der Kohlendioxid-Ausstoß des Unternehmens ermittelt. In die Berechnung des Treibhausgas-Emissionsausstoßes fließen die Kohlendioxid-Werte des Gebäudes, der Logistik, der Betriebsmittel sowie der Geräte und Maschinen ein. Zum Ausgleich für diese Kohlendioxidemission wird mit dem Geld des Kaufes von Zertifikaten in Madagaskar wieder CO2 eingespart. 

Martina Fleckenstein von WWF-Deutschland weist darauf hin, dass aus Sicht des WWF lediglich der Gold Standard ein wirkliches Gütesiegel für Kompensationsprojekte darstellt. Sie betont in ihrem Referat:  „Der Gold Standard  stellt sicher, dass diese Projekte den höchsten Ansprüchen genügen. Ziel des Gold Standards, an dessen Entwicklung Experten des WWF beteiligt war, ist es nicht nur, sicherzustellen, dass Kompensationsprojekte tatsächlich zu einer Reduktion von Treibhausgasen führen. Darüber hinaus sollen diese Projekte dazu beitragen, eine nachhaltige Entwicklung der jeweiligen Länder zu fördern. Das NaturGut Ophoven hat sich hier genau das richtige Projekt ausgesucht.“ Sie betont, dass aber vor jeder Kompensation die Vermeidung und Reduktion stehen muss, denn „der Verkauf der Zertifikate soll nicht dazu dienen nur sein Gewissen zu beruhigen“.

Wolfgang Neuerburg, Leiter des Referates Ökologischer Landbau im Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW: „Gerade bei der Außer-Haus-Verpflegung gibt es ein großes Wachstumspotential: Biolebensmittel nehmen zwar am Gesamtlebensmittelumsatz schon 3,5 % ein, aber bei der Außerhaus-Verpflegung erst 0,5 % ein. Ich freue mich, dass man als Gast im BioBistro im NaturGut Ophoven die Bemühungen für eine nachhaltige Landwirtschaft unterstützen kann, denn ökologischer Landbau leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.“

Rainer van Loon von der EnergieAgentur.NRW wies in seinem Beitrag darauf hin, dass klimaneutrale Unternehmen im Trend sind. Er ist davon überzeugt, dass das Projekt auch von anderen aufgegriffen werden wird und sieht die Zertifizierung als große Chance für Unternehmen.

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Teilnehmer des Symposiums

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Pressemeldung vom 26.05.2010

Erster FamilienErlebnisLauf am Sonntag 20.6. rund um das NaturGut Ophoven

Spektakuläre abenteuerliche Tour durch Wald und Flur

Am 20.06.2010 findet erstmals ein Familienerlebnislauf rund um das NaturGut Ophoven in Leverkusen statt. Kombiniert ist diese Veranstaltung mit dem inzwischen 6. NaturGut Walking. Beim 1. FamilienErlebnisLauf sind Teamgeist, Abenteuerlust und Spaß an der Bewegung in der Natur gefragt.  Auf einer circa 3 Kilometer langen gut ausgeschilderter Strecke geht es durch Berg und Tal.  Dabei müssen die Familienteams fünf kleine Herausforderungen bewältigen. Am Ende locken Urkunden und ein Pokal. Unter allen Teilnehmern werden zahlreiche Sachpreise verlost. Start und Ziel ist das NaturGut Ophoven in Leverkusen-Opladen.
Ute Pfeiffer-Frohnert vom NaturGut Ophoven: „Wir  suchen Familienteams egal welchen Alters, die gemeinsam auf die Rundstrecke gehen.  Wir haben uns tolle Aufgaben ausgedacht. So werden die Familien einen Schubkarren-Cross-Lauf machen und ein Wurzelgesicht-Fotoshooting erleben. Auf jeden Fall kann man gespannt sein auf eine spektakuläre abenteuerliche Tour durch Wald und Flur.“
Gleichzeitig findet an diesem Tag der NaturGut Sommer statt. Das große Sommerfest auf dem NaturGut Ophoven bietet von 11 - 17 Uhr zahlreiche Kinderaktionen, ein bunt gemischtes Bühnenprogramm sowie viele Informationsstände und natürlich Leckeres aus der Region.
„Wir unterstützen gerne diese Aktion“, betont Timo Melcher, Bezirksgeschäftsführer BARMER GEK Leverkusen. „Wir möchten die Familien zur gemeinsamen Aktion anregen und den natürlichen Drang der Kinder zum Toben, Klettern oder Balancieren unterstützen. Wird also der natürliche Drang ausgelebt, können junge Menschen gesund heranwachsen. Bewegungsmangel hat dagegen ernsthafte Folgen. Und wo macht es mehr Spaß sich zu bewegen als gemeinsam mit Spaß und Abenteuer in der Natur. “
Herr Schmidt, Familienvater von Hannah (8 Jahre) und Sören (9 Jahre): „Ich bin total gespannt was uns beim Familienerlebnislauf erwartet.  Meine Tochter freut sich  besonders auf das Wurzelgesicht-Fotoshooting. Beim Schubkarren-Rennen wollen sich bestimmt meine Kinder von mir schieben lassen.“

Anliegendes Foto: Ute Pfeiffer-Frohnert vom NaturGut Ophoven, Timo Melcher, Bezirksgeschäftsführer BARMER GEK Leverkusen und Familie Schmidt freuen sich gemeinsam auf den 1. FamilienErlebnisLauf.

 

 

 

Kinder in der Schubkarre

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Pressemitteilung vom 20.5.2010

Buddeln für den guten Zweck

Ford-Mitarbeiter arbeiteten ehrenamtlich auf dem NaturGut Ophoven

Vier ehrenamtliche Helfer von Ford unterstützten am Mittwoch, den 20.5.2010 das NaturGut Ophoven tatkräftig beim Einbau von Infotafeln auf dem Gelände. Schon die Unterkonstruktion von 100 Infoschildern wurde vorab von Ford-Mitarbeitern hergestellt. Der Stahl für diese Träger wurde von Thyssen-Krupp gesponsert.
Im letzten Jahr halfen die Mitarbeiter schon bei der Wiesenmahd oder der Teichpflege. Cille Körner vom NaturGut Ophoven hat sich über die Hilfe sehr gefreut. "Wir brauchen dringend ehrenamtliche Unterstützung, um das Außengelände in Schuss zu halten. Ich würden mich sehr freuen, wenn in Zukunft weitere Projekte mit Ford-Mitarbeitern realisiert werden würden.“
Yvonne Stephan, Mitarbeiterin der Abteilung Bürgerliches Engagement von Ford: „Den Mitarbeitern hat diese Aktion bei diesem tollen Wetter richtig viel Spaß gemacht. Sie waren so begeistert, dass am Ende dieses schweißtreibenden Arbeitstages ein sichtbares Resultat zu sehen ist. " Sie zeigte sich zuversichtlich, dass weitere Projekte mit dem NaturGut Ophoven realisiert werden. „Wir kommen gerne wieder! Der Tag auf dem NaturGut war ein voller Erfolg!“ schwärmt er.
Hintergrund: Ford stellt am Standort Köln und Umgebung unentgeltlich das Know-How und die Arbeitskraft seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Realisierung von Projekten zum Wohle der Gemeinschaft zur Verfügung und übernimmt damit ganz bewusst Verantwortung auch außerhalb des automobilen Kerngeschäfts. Die Ford-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich in diesen Projekten und werden dafür bis zu 16 Arbeitsstunden oder zwei bezahlte Arbeitstage pro Jahr von ihrer eigentlichen beruflichen Tätigkeit freigestellt.

 

 

 

ordmitarbeiter buddeln Schuld ein

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Pressemeldung vom 17.05.2010

Wer besitzt Leverkusens ältesten Kühlschrank?

Klimafreundliche Abwrack-Aktion vom NaturGut Ophoven und EVL

Das NaturGut Ophoven und die EVL bringen Leverkusener Haushalte auf Klima-Kurs: Ein Plus für Klima, Küche und Konto. Innerhalb von vier Wochen soll der älteste noch funktionierende Kühlschrank Leverkusens gefunden werden. Mit dieser Aktion wollen das NaturGut und die EVL einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten, denn Klimaschutz beginnt zu Hause. Jeder, der einen Kühlschrank nutzt, der älter als 10 Jahre ist, sollte  sich bis zum 14. Juni 2010 beim NaturGut  Ophoven  melden (telefonisch unter 02171-73499-42 oder per Mail zentrum@naturgut-ophoven.de). Von den eingegangenen Meldungen wird der älteste Kühlschrank ausgewählt. Der Besitzer der ältesten Energieschleuder erhält einen neuen Kühlschrank der Energieeffizienzklasse A++  nach Hause geliefert und die alte Energieschleuder wird sachgemäß entsorgt.

Gerade bei einem Kühlgerät lohnt sich eine Neuanschaffung, da es ununterbrochen am Stromnetz angeschlossen ist und eine durchschnittliche Nutzdauer von 15 Jahren hat. Die Anschaffungskosten amortisieren sich durch den sparsameren Stromverbrauch bereits nach ein paar Jahren. Ein Vergleich macht deutlich, dass ein 10 Jahre alter Kühlschrank im Jahr ca. 500 kWh verbraucht,  ein Neugerät Gerät der Klasse A++ hingegen nur 128kWh/Jahr. Mindestens 40 Euro an Stromkosten können so im Jahr gespart werden.  Wenn man einen zehn Jahre alten Gefrierschrank durch ein Gerät mit A++ ersetzt, spart man im Jahr sogar 70 Euro Stromkosten. Nach wenigen Jahren sind also die Anschaffungskosten wieder drin.

Regina Steuernagel von der EVL betont:  "Ich bin mir sicher, dass es sich in fast allen Fällen auch finanziell lohnt, sich für das teurere, dafür aber energiesparendere Modell zu entscheiden. Hilfreich ist der Kühlcheck auf www.klima-sucht-schutz.de. Dort können Sie Ihr Kühlgerät mit einem neuen vergleichen. Der kostenlose Service beinhaltet einen Vergleich des CO2-Ausstoßes, des Stromverbrauchs und der Gesamtkosten. Der Ratgeber stellt Klimabilanz und Wirtschaftlichkeit des alten und der neuen Geräte anschaulich gegenüber.“
„Neben der spannenden Suche wünsche ich mir auch, dass viele Haushalte den Vorteil von energiesparenden Haushaltsgeräten erkennen. Denn Sie schonen nicht nur unser Klima, sondern auch die Geldbörse.“  sagt Marianne Ackermann, 1. Vorsitzende vom Förderverein NaturGut Ophoven. „Kaum einer  macht sich beim Neukauf klar, dass Kühl- und Gefrierschränke 24 Stunden am Tag und sieben Tage die Woche in Betrieb sind und damit im Haushalt zum größten Stromfresser werden. Mit einer durchschnittlichen Lebensdauer von über 15 Jahren laufen sie zudem länger als alle anderen. “

Wolfgang Müller, Energieberater der EVL,  weist darauf hin, dass Klimaschutz in der Küche anfängt. Jeden Tag kann man mit einfachen Verhaltensänderungen etwas für den Klimaschutz und seinen eigenen Geldbeutel tun.  Er gibt einige Tipps, wie man den Stromverbrauch mit Kühlgeräten verringern kann:


•         Kühlgeräte sollten niemals neben Wärmequellen wie Heizung, Herd oder Spülmaschine stehen, denn steht ein Kühlschrank neben dem Herd oder einem Heizkörper, dann muss sich sein Kühlaggregat häufig einschalten und gegen die Wärme ankämpfen.
•         Zudem soll Warmluft im Kühlschrank vermieden werden, denn diese erhöht die Eisbildung und damit den Stromverbrauch. Deshalb Türen möglichst rasch wieder schließen und nur abgekühlte Speisen in den Kühl- und Gefrierschrank stellen.
•         Je kühler die Kühl- und Gefriertemperatur, desto höher der Stromverbrauch. Eine Lagertemperatur von 7°C im Kühlschrank und -18°C im Gefriergerät reichen im Allgemeinen völlig aus.  
•        Darüber hinaus benötigen größere Geräte und ein großes Gefrierfach mehr Energie. Achten Sie also möglichst darauf, dass der Kühlschrank die passende Größe für Ihren Haushalt hat. Das heißt: So klein wie möglich ist.

Um den Verbrauch Ihrer Elektrogeräte genau zu messen, können bei der EVL kostenlos Strommessgeräte ausgeliehen werden oder eine Energiesparberatung unter der Telefonnummer 0214- 8661 262 vereinbart werden.
Schriftliche Meldung des „ältesten Kühlschranks“ an:
Förderverein NaturGut Ophoven, Talstr. 4, 51379 Leverkusen, zentrum@naturgut-ophoven.de
Telefonische Auskunft: 02171/73499-42 bzw. 02171/73499-0
Anmeldeformular

 

 

 

 

Ackermann vor Kühlschrank

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Pressemeldung vom 06.05.2010

Live dabei – Piepshow auf dem NaturGut Ophoven

Blaumeisen brüten im Nistkasten mit Kamera

Das Frühjahr ist da und die einheimischen Vogelarten brüten. Was aber geht in den Nistkästen vor? Das geheimnisvolle Leben in der Kinderstube der Vögel kann man jetzt live im Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt beobachten.
Denn neben der EnergieStadt gibt es einen Hightech-Nistkasten mit einer integrierten Kamera. Am Bildschirm in der EnergieStadt können die Besucher so seit dieser Woche ein Blaumeisenpaar bei der Aufzucht ihrer Jungen live  beobachten. Für die scheuen Vögel ist diese „Spionagekamera" nicht erkennbar und es erfolgt auch somit keine Störung bei der Brut.
Was in der Wohnung der Vögel vor sich geht bleibt sonst dem Auge des Betrachters verborgen. „Ich bin sehr froh, dass durch diesen Spezialnistkasten unsere Besucher dieses interessante Leben der Blaumeisten in der EnergieStadt kennen lernen können. Der Spezialnistkasten auf dem NaturGut ist übrigens einzigartig in Leverkusen," freut sich der Ornithologe Dr. Hans-Martin Kochanek und Leiter des NaturGuts Ophoven.

 

 

 

 

Blaumeise mit Jungen

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Pressemeldung vom 29.4.2010

Brotbox für die Schlaubergerpause  – Die Bio-Brotboxaktion 2010

Shary Reeves ist Patin der Bio-Brotbox

In diesem Jahr hat Shary Reeves die Patenschaft für die Aktionen in Leverkusen und im Rheinisch-Bergischen Kreis übernommen. „Für mich ist gesunde Ernährung sehr wichtig: Ich ernähre mich vegetarisch, kaufe viele Bio-Lebensmittel, trinke keinen Alkohol und keinen Kaffee und treibe sehr viel Sport. Da man einen gesunden Lebensstil als Kind schon im Elternhaus lernen sollte, finde ich die Biobrotbox-Aktion so wichtig", betont Shary Reeves, Moderatorin der Kindersendung „Wissen macht Ah!“.

Die Biobrotbox-Aktion in Leverkusen und im Rheinisch-Bergischen Kreis wird zum fünften Mal durchgeführt. Der Erfolg dieser ersten Aktion war so groß, dass sie seitdem eine feste Einrichtung zur Einschulung in Leverkusen und im Rheinisch-Bergischen Kreis geworden ist. Wie in den vergangenen vier Jahren bekommen zum Schulbeginn alle I-Dötzchen der Stadt Leverkusen und im Rheinisch-Bergischen Kreis eine wiederverwendbare Brotbox, die ein Schulfrühstück enthält. Milch, Brot, Obst oder Müsli gehören zu einem vernünftigen Frühstück.  Leverkusens Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn und Rolf Menzel, Landrat des Rheinisch Bergischen Kreises, sind in diesem Jahr wieder Schirmherren der Aktion.
Viele Partner aus dem letzten Jahr haben ihre Hilfs- und Spendenbereitschaft bereits jetzt wieder zugesagt.

„Ich bin begeistert, dass  diese Aktion ausschließlich durch freiwilliges Bürgerengagement sowie durch Sach- und Finanzspenden ermöglicht wird. Viele lokale Unternehmen zeigen mit der Unterstützung ihr gesellschaftliches Engagement für gesunde Kinderernährung und Schulverpflegung,“ betont Marianne Ackermann, 1. Vorsitzende des Fördervereins NaturGut Ophoven.
Die Biobrotbox findet in Deutschland immer mehr Freunde und Initiativen, die die Aktion in Städten oder sogar ganzen Bundesländern durchführen. Mittlerweile erhalten in Deutschland 22 % aller Kinder die eingeschult werden eine Biobrotbox mit einem gesunden Frühstück aus Ökolandbau.

„20 bis 30 Prozent der Schulkinder in Deutschland gehen ohne Frühstück in die Schule. Diese Kinder sind merklich unkonzentrierter und sie zeigen allgemein schlechtere Leistungen. Besonders betroffen davon sind Kinder aus Familien mit einem geringen Einkommen.“ Diese Erkenntnis motiviert das NaturGut Ophoven dieses Projekt in Leverkusen umzusetzen, betont Ute Pfeiffer-Frohnert.

"Gut gefrühstückt ist gut gelernt, denn Leistungsfähigkeit und Ernährung stehen in direktem Zusammenhang. Darauf weisen bereits seit Jahren Ernährungswissenschaftler und Lehrer hin. Die Aktion Bio-Brotbox soll Lehrer und Eltern dabei unterstützen, Kindern das Thema gesunde Ernährung mit Spaß zu vermitteln und ökologisches Bewusstsein zu schärfen," erläutert Mario Kück, der die Initiative seit Jahren mit der Bereitstellung von Getränkeflaschen ebenfalls unterstützt.
 
Die wiederverwendbare Bio-Brotbox zeigt anschaulich, wie ein gesundes Schulfrühstück aussehen kann: Sie enthält u.a. eine knackige, regional erzeugte Möhre, eine Scheibe Vollkornbrot, Früchtemüsli, Brotaufstriche, einen Sojadrink. Alle Lebensmittel in der Box stammen aus kontrolliert-biologischem Anbau. Eine Informationsbroschüre rund um das Thema gesunde Ernährung stellt das Projekt vor und gibt Eltern praktische Tipps, wie die Bio-Brotbox auch zukünftig gesund gefüllt werden kann. Ein Gutschein über einen Liter Bio-Milch, einlösbar in jedem Bioladen, rundet das Geschenk ab.

 

 

 

 

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Pressemeldung vom 27.04.2010

Mit den Händen begreifen

Schüler der Grundschule am Feldrain modellieren Rheinsagen aus Gips und Fimo

Ein halbes Jahr haben Schülerinnen und Schüler der OGTS der Grundschule "Am Feldrain" den Flusslauf des Rheins von Köln nach Bingen mit Gips nachmodelliert. Die Loreley, das Siebengebirge oder den Drachenfels haben sie mit viel Liebe in Szene gesetzt. Denn um sie rankten sich die vielen schönen Geschichten und Sagen, die Umweltpädagogin Birgit Scheuch den Kinder vorgelesen hat. „Die Kinder sollten den Geschichten nicht einfach nur zuhören, sondern sie auch begreifen. Deshalb die Idee mit dem Gips.“ Am Freitag wurde das fertige Werk den Kindern des benachbarten katholischen Kindergartens St. Hubertus vorgestellt.
Die Aktion wurde im Rahmen des Projekts „Wasser verbindet“ durchgeführt. Dabei geht es darum, Kindern an Rhein, Wupper und Dhünn für ihren Fluss zu begeistern. Und das ist gelungen. „Die Schüler waren mit Feuereifer dabei, die Sagen nachzustellen,“ erklärt Birgit Scheuch. Die vollbusige Loreley mit langem, lockigem, weißen Kunsthaar und einem Schneidezahn ist auf ihrem Felsen sitzend leicht zu erkennen. Dem 8-jährigen Stefan hat es aber am meisten Spaß gemacht den Binger Mäuseturm nachzubauen. „Die Geschichte hat mir am besten gefallen,“ erklärt der kleine Künstler. Die 9-jährige Karina hatte besondere Freude daran, den Drachen für den Drachenfels zu modellieren. „ Da konnte ich mit ganz viel Fimo arbeiten.“
Schulen und OGS Gruppen, die zum Thema Wasser arbeiten möchten, können sich beim NaturGut Ophoven melden. Im Rahmen des Projekts „Wasser verbindet“ werden Ideen und Materialien kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Projekt läuft noch bis zum Ende des Jahres.

 

 

 

 

OGS Schüler präsentieren ihren Rheinabschnitt modelliert aus Gips und Fimo

 

 

 

 

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Pressemeldung vom 15.4.2010

Gesunde Ernährung und Bewegung - Schlüssel für mehr Lebensqualität

Der neue Gesundheitsfonds OLEO soll Grundschulkinder fördern

In Deutschland sind mittlerweile rund 37 Millionen Erwachsene und 2 Millionen Kinder zu dick oder fettleibig. Einen gesunden Lebensstil ohne ausreichende Bewegung gibt es nicht. Kinder bewegen sich heute viel weniger als früher und sind körperlich kaum aktiv. Mehr Bewegung und gesunde Ernährung sind aber der Schlüssel für Lebensqualität. Dabei ist es wichtig möglichst früh zu beginnen und lebenslang fortsetzen.
Deshalb hat heute das NaturGut Ophoven gemeinsam mit dem Sportstudio FAMILY Fitness aus Leverkusen-Schlebusch den Fonds „OLEO  - Fonds für gesunde Ernährung und Bewegung“ gegründet. Aus den Fondsgeldern sollen Kurse für Schulklassen mit sozial schwachen Schülern im Bereich Prävention im Themenbereich Gesunde Ernährung und Bewegung auf dem NaturGut Ophoven finanziert werden. Heute hat erstmals eine Grundschulklasse von diesem Gesundheitsfonds profitiert. Eine zweite Klasse der Regenbogenschule in Leverkusen-Manfort hat sich nach einem gemeinsamen gesunden Frühstück mit dem   Thema "Hau rein! - Alles über den richtigen Kraftstoff für deinen Körper“ aktiv beschäftigt und viel erlebt und gelernt.

Ute Pfeiffer-Frohnert vom NaturGut Ophoven: “Mit unseren Kursen zum Thema Gesunde Ernährung wollen wir Wissen über Ernährung und Bewegung vermitteln. Mit viel Spaß bekommen die Kinder durch spannende Experimente und Spiele viele Infos rund um die Themen gesunde Ernährung, Bewegung und alles, was man braucht, um sich stark zu fühlen.“
"Mit diesem Gesundheitsfonds wollen wir Leverkusener Grundschulen mit sozial schwachen Kindern  in ihrem Bemühen um einen gesunden Lebensstil mit ausreichend Bewegung und ausgewogener Ernährung unterstützen. Denn das trägt zu Lebensfreude, Leistungsfähigkeit und Gesundheit jedes Einzelnen und zur Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft bei", sagt Mario Kück, Leiter des Leverkusener Sportstudios FAMILY Fitness.
„Ohne die Unterstützung des Gesundheitsfonds OLEO hätten wir den Kurs nicht machen können. Es ist toll, dass die Kinder durch diesen Kurs  Ansporn zur Aktivität, ausgewogenen Ernährung und Freude am gemeinsamen Essen bekommen haben. Da wollen wir in der Schule anknüpfen und weitermachen“, betont die Klassenlehrerin Marianne Ackermann.

Der Fonds

Mario Kück, Inhaber des Leverkusener Sportstudios FAMILY Fitness hat die Idee zu diesem Fonds entwickelt. Der Name OLEO steht symbolisch für Kinder, da er sich aus den Vornamen seiner Söhne Ole und Leo zusammensetzt. In  den Fonds für gesunde Ernährung und Bewegung können auch andere interessierte Privatpersonen und Unternehmen einzahlen. Mit den Geldern sollen Kurse  im Bereich Prävention im Themenbereich Gesunde Ernährung und Bewegung für Schulklassen mit sozial schwachen Schülern auf dem NaturGut Ophoven finanziert werden. Weitere Informationen zum Fonds OLEO gibt es bei Ute Pfeiffer-Frohnert, Tel. 02171/73499-30

 

 

 

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Pressemeldung vom 1.4.2010

NaturGut Ophoven zum dritten Mal als bundesweites Dekadeprojekt ausgezeichnet

Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn montiert die Auszeichnungsplakette

„Wir können stolz darauf sein, dass wir eine so tolle Einrichtung mit überregionaler Bedeutung in Leverkusen haben. Viele Leverkusener wissen zwar, dass der Besuch auf dem NaturGut Ophoven viel Spaß macht und dabei noch lehrreich ist. Aber durch diese Auszeichnung erhalten wir auch bundesweite Anerkennung.“ betont der Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn. Er hat am 1.4.2010 die schon dritte Auszeichnungsplakette an den Eingang des NaturGuts Ophoven montiert.
Das Nationalkomitee der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" hat das NaturGut Ophoven zum dritten Mal in Folge als offizielles Dekade-Projekt ausgezeichnet.  Prof. Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees zur Umsetzung der UN-Dekade in Deutschland :  "Das NaturGut Ophoven wurde ausgezeichnet, weil das Umweltbildungszentrum in besonderer Weise Wissen und Kompetenzen für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft vermittelt. Das NaturGut Ophoven vermittelt vorbildlich nachhaltiges Denken und Handeln und macht die Menschen fit für die Zukunft.“
Insgesamt wurden inzwischen 1000 Projekte in Deutschland ausgezeichnet, aber erst 45 Projekte wurden für ihre vorbildliche Arbeit zum dritten Mal geehrt.  Mit der dritten Auszeichnung in Folge nimmt das NaturGut Ophoven in der Bildungslandschaft in NRW eine herausragende Stellung ein.
Für jeden etwas dabei
Das Umweltbildungszentrum bietet für alle Zielgruppen die passenden Angebote: Schulklassen, Kindergärten und Offene Ganztagsschulen können über 80 spannende Programme rund um das Thema Natur und Umwelt im Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt, in der Natur und in der Burg Ophoven erleben. Außerdem schult das NaturGut Ophoven Pädagogen und organisiert Infoveranstaltungen für Erwachsene zu aktuellen ökologischen Fragen. Daneben bietet das jährliche Veranstaltungsprogramm über 250 Kurse. Besonders beliebt sind auch die Kindergeburtstage zu unterschiedlichen Umweltthemen. Große Veranstaltungen wie das Burg- und Sommerfest, das NaturGut Walking oder die WaldWeihnacht machen den Gutshof außerdem zu einem attraktiven Ausflugsziel für die ganze Familie. Zehntausende besuchen jedes Jahr die vielseitigen Programme, Aktionen und Veranstaltungen.
UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung"
Die UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ist eine internationale Bildungsinitiative. Die Staaten der Vereinten Nationen haben sich verpflichtet, in den Jahren 2005 bis 2014 das Konzept "Nachhaltigkeit lernen" zu stärken.
Anforderungen an Dekade-Projekte
Eine Jury aus Experten entscheidet über die Auszeichnung. Voraussetzung ist die Ausrichtung der Arbeit an den Grundsätzen der Bildung für nachhaltige Entwicklung. So müssen Wissen und Kompetenzen aus mindestens zwei der drei Nachhaltigkeits-Dimensionen Wirtschaft, Soziales und Umwelt vermittelt werden. Außerdem wichtig: Die Projekte haben innovativen Charakter und bemühen sich um die Zusammenarbeit mit anderen Projekten. Zudem soll mit den Projekten die Idee „Nachhaltig lernen“ in die Breite getragen werden.

 

 

 

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Pressemeldung vom 30.3.2010

13 NRW-Verbände fordern umfassende Umsetzung der „Bildung für nachhaltige Entwicklung in NRW“

Landesweites Defizit: Umweltbildung erreicht nur 5 Prozent der Bürgerinnen und Bürger

Düsseldorf, 29.03.2010 - Anlässlich der Halbzeit der von den Vereinten Nationen ausgerufenen Dekade der Bildung für nachhaltige Entwicklung kritisiert ein breites Bündnis von Organisationen „landesweite Defizite bei der Umweltbildung“. In einer Resolution fordern sie verbesserte Finanzierungs- und Anreizelemente sowie mehr Personal für die Schul- und Erwachsenenbildung.

“Zurzeit können aufgrund der Anzahl der Umweltbildungszentren und der geringen personellen Besetzung nur maximal 5 Prozent der Bevölkerung in NRW erreicht werden. Wir brauchen dringend mehr Personal in den Zentren. Das könnte z.B. durch die Erhöhung der finanziellen Förderung durch Land und/oder Kommunen und die Freistellung von LehrerInnen aus dem Schuldienst erfolgen,“ betont Paul Kröfges, Landesvorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und Leiter der Projektgruppe Naturschutz/ Umweltbildung,

Im Auftrag der Landesregierung arbeitet das Forum „Aktion Zukunft Lernen“ an der Umsetzung des Aktionsplanes „Bildung für nachhaltige Entwicklung“. Die Bewertung der Situation und der Zukunft der Naturschutz- und Umweltbildung hat die Projektgruppe Naturschutz/Umweltbildung übernommen. In einem intensiven Prozess wurde die Resolution „Bildung für nachhaltige Entwicklung in NRW“ entwickelt, einstimmig verabschiedet und der Landespolitik übergeben. Neben den Akteuren der Projektgruppe unterstützen 13 landesweite Verbände die Resolution. Zu den Verbänden gehören neben dem BUND, dem Naturschutzbund Deutschland und dem  NaturGut Ophoven u.a. auch die Verbraucherzentrale NRW, die Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA), die Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt (LNU) und die Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung NRW.

„Gerade für Lehrerinnen und Erzieherinnen sollten mehr Fortbildungsangebote für Bildung für nachhaltige Entwicklung und das Thema Klimaschutz/Klimawandel angeboten werden. Die aktuellen Daten der Klimaforschung machen es notwendig hier schnell zu handeln. Deshalb sollten verstärkt pädagogische Angebote zum Klimaschutz im Schulunterricht, aber auch im offenen Ganztag oder in AGs angeboten werden. Bildung für nachhaltige Entwicklung soll in die Lehrerausbildung integriert werden.“, so Hans-Martin Kochanek, Leiter der großen Umweltbildungseinrichtung NaturGut Ophoven in Leverkusen.

Die Projektgruppe legte besonderen Wert auf eine ganzheitliche Umsetzung der Bildung für nachhaltige Entwicklung in allen Bildungsbereichen. Dafür sind angemessene Finanzmittel, eine bessere personelle Ausstattung sowie eine leistungsgerechte Entlohnung der Bildungsakteure notwendig. Für die außerschulische Bildung wird von der Landesregierung gefordert, dass die bestehenden Umweltbildungseinrichtungen erhalten bleiben, aber auch neue Anbieter für Bildung für nachhaltige Entwicklung gestärkt werden, um die großen Lücken in der Versorgungslandschaft für Bildung für nachhaltige Entwicklung in NRW zuschließen.

„Damit Bildung für nachhaltige Entwicklung in NRW umgesetzt werden kann, müssen geeignete Finanzierungs- und Anreizelemente geschaffen werden. Dafür ist die Einrichtung eines Fonds für regelmäßige, konstante Bildungsaktivitäten von Organisationen, Vereinen, Umweltbildungseinrichtungen und Schulen und die Erhöhung des Stiftungskapitals der Stiftung für Umwelt und Entwicklung NRW, der zur Zeit einzigen Landesstiftung für Projekte der Umweltbildung und ein Ausbau und inhaltliche Ausweitung der Freiwilligendienste im Sinne der BNE, z.B. des Freiwilligen Ökologischen Jahres in NRW dringend erforderlich“, erklärt Josef Tumbrinck, NABU-Landesvorsitzender in NRW. Hier gibt es einen hohen Nachholbedarf für das Land NRW.


Für Rückfragen:
Paul Kröfges, Vorsitzender BUND NRW, Tel: 0173-2794489
Josef Tumbrinck, Vorsitzender NABU NRW, Tel: 0171-3867379
Hans-Martin Kochanek, Leiter des NaturGut Ophoven, Tel. 02171-73499-22 (0)

Bildung für nachhaltige Entwicklung: Die Resolution

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Pressemeldung vom 24.3.2010

Candle Light Diner und Gesellschaftsspiele statt Fernsehabend

Leverkusener Schüler  beteiligen sich an der größten Klimakampagne der Welt

Am 27. März 2010 um 20.30 Uhr werden tausende Städte rund um die Welt für eine Stunde die Beleuchtung bekannter Gebäude und Sehenswürdigkeiten ausschalten. Hunderte Millionen Menschen werden der Aufforderung des World Wildlife Fund (WWF) folgen und  zu Hause für 60 Minuten die Lichter ausmachen. So wollen sie zeigen, dass ihnen das Klima etwas wert ist. Auch die Klasse 7c der Katholischen Hauptschule im Hederichsfeld macht mit bei der weltweit größten Klimaschutzaktion: der WWF Earth Hour.
Samstagabend ist natürlich keine passende Tageszeit für eine Schulklasse. Schließlich ist das Licht dann schon ausgeschaltet und der Schulhof leer. Aber Roland Hölzer, Biologielehrer der Klasse betont: „Eine solche Aktion bietet die Möglichkeit, dass wir mit den Schülern mit dem Thema Klimawandel und Klimaschutz auseinanderzusetzen. Ich hoffe, dass die Jugendlichen das Thema in die Familien tragen.“ Das NaturGut Ophoven hat die Schulklasse angeregt im Rahmen der Leverkusener Klimakampagne an der Aktion teilzunehmen.

Für die Schülerinnen und Schüler scheint es kein Problem einmal auf Fernseher & Co. zu verzichten. Sie planen mit der Familie  Gesellschaftsspiele zuspielen, sich mit Freunden zu treffen und ein gemütliches Candle Light Diner zu verbringen. Melissa Kourouzidis, Klassensprecherin der Klasse 7a, will noch viele andere Leverkusener auf die Aktion aufmerksam machen. „Ich werde die Earth Hour-Plakate an Haustüren kleben und die Nachbarn befragen, ob sie Lust haben mit zumachen. Vielleicht kann ich ja auch meinen Vater überzeugen in unserem griechischen Restaurant die Lampen auszuschlaten und  das Essen bei Kerzenschein zu servieren.“

Ute Rommeswinkel vom NaturGut Ophoven gab den Jugendlichen bei einer Informationsveranstaltung Tipps, wie sie auch im Alltag das Klima schützen können: So ist jeder  "Mobiltelefonladevorgang" irgendwann abgeschlossen. Nur vergisst man schnell den Adapter aus der Wand zu ziehen und dann wird unnötig Energie verbraucht. Außerdem gilt „Good bye – stand bye“. Der kleine, rote Punkt am Fernseher muss nicht dauern leuchten, das verbraucht Strom, den man gar nicht braucht.
Jeder kann mitmachen!
Für jeden ist es möglich bei der Earth Hour mitzumachen und so ein unübersehbares Zeichen für den Klimaschutz setzen. Je mehr Menschen das Licht um 20.30 Uhr ausschalten, desto größer wird der Druck auf die Politik sein, sich für den Klimaschutz einzusetzen. Interessierte können sich auf der WWF Earth Hour Deutschlandkarte registrieren. „Gemeinsam wird so eine starke globale Botschaft an die  Regierungen dieser Welt geschickt  den Schalter umzulegen und für einen wirksamen Klimaschutz zu sorgen“, erklärte Ute Rommeswinkel.
Earth Hour
Weltweit beteiligen sich 115 Länder und 2.114 Städte an der Aktion, darunter Hongkong, Singapur, Madrid, Lissabon, Rom,  Athen, Brüssel, Moskau, Rio de Janeiro, Buenos Aires, Chicago, Sydney, Melbourne und Auckland.  In Deutschland sind u.a. Berlin, München, Münster und Bonn gemeldet. Berühmte Gebäude und Sehenswürdigkeiten, die ausgeschaltet werden, sind u.a. das Brandenburger Tor, London Eye, Eiffelturm, Luxushotel Burj Al Arab in Dubai, Empire State Building, Golden Gate Bridge und die Bosporus Brücke.


www.wwf.de/earthhour

 

 

 

 

Earth Hour

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Pressemeldung vom 23.3.2010

Wasser ist Leben

NaturGut Ophoven und Wupperverband stellen kostenfreies pädagogisches Programm vor

Ein bisschen gruselig fanden es Til, Kai und Alina schon von der Brücke in den Überlauftrichter der Großen Dhünn-Talsperre zu schauen. „Ich habe nicht gedacht, dass der so tief ist,“ staunte die 11-jährige Alina. 45 Meter fällt das Wasser in die Tiefe, wenn das Trinkwasserreservoir zu viel Wasser führt und der Überschuss über den 15 Meter breiten Betontrichter abfließt. Am Montag, den 22. März hatten die Schüler der Erich-Fried-Gesamtschule aus Wuppertal- Rondorf die Gelegenheit die Anlagen der Großen Dhünn-Talsperre genau unter die Lupe zu nehmen.

Das NaturGut Ophoven und der Wupperverband nahmen den Internationalen Tag des Wassers zum Anlass ein neues kostenloses pädagogisches Programm für Schulklassen an Rhein, Wupper und Dhünn vorzustellen. Talsperrenmeister Uwe Wolter führte die Schüler sogar in den Wasserentnahmeturm und in den Kontrollgang des Staudamms. „Die vielen Treppenstufen waren toll. Ich habe gedacht, das hört gar nicht mehr auf“, berichtete der 10-jährigeTil begeistert. Über 300 Stufen mussten die Schüler der 5c in die Tiefe, wo Uwe Wolter ihnen Messinstrumente und die Funktion des 55 Meter tiefen Schachts erklärte.

„Das Umweltbildungszentrum in Leverkusen und der Wupperverband wollen an der Großen Dhünn-Talsperre gemeinsam Schülern das wichtige Thema Wasser lebendig und praxisnah vermitteln und sie so für den Gewässerschutz sensibilisieren,“ erklärte Bernd Wille, Vorstand des Wupperverbandes im Anschluss an die Führung. Das NaturGut Ophoven aus Leverkusen wird pro Jahr bis zu 30 kostenlose Kurse für die Klassen 1-5 an der Großen Dhünn-Talsperre durchführen.

Die Kurse dauern jeweils drei Stunden und beginnen mit einer Einführung in die Funktionsweise der Talsperre und einer Besichtigung der wichtigsten Anlagen. Im zweiten Teil des Kurses liegt der Schwerpunkt auf Forschen und Spielen. Die Schüler entnehmen mit Keschern Wassertiere aus der Dhünn unterhalb der Talsperre und bestimmen sie. „Wir haben leider alle nasse Socken gekriegt, aber dafür haben wir Eintagsfliegenlarven, Bachflohkrebse und auch eine Köcherfliegenlarve gefangen.“ Das seien Anzeiger für gutes bis sehr gutes Wasser, erklärte die elfjährige Alina selbstbewusst. Denn aufgrund der Tiere, die im Wasser leben, könne man auf die Qualität des Wassers schließen.

Interessierte Klassen an Rhein, Wupper und Dhünn können sich ab sofort beim NaturGut Ophoven für die Kurse anmelden, unter 02717-73499-44 oder per Mail an britta.demmer@naturgut-ophoven.de

Anmeldeformular

 

 

 

 

Gruppenbild

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Pressemeldung vom 22.3.2010

Unikate kamen unter den Hammer

Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn eröffnete Wohltätigkeitsauktion

Trotz anhaltendem Regen wurde auf dem NaturGut Ophoven am Sonntagmittag heftig gesteigert.  Ein Wochenende im Romantikhotel, Restaurant-, Hotel- und Wellnessgutscheine, aber auch so skurrile Sachen wie ein Harmonium,  ein riesiges Tweety-Stofftier und handbedruckte Unterhosen-Unikate kamen unter den Hammer. Insgesamt kamen mit dem Erlös einer Tombola über 3500 Euro für den guten Zweck zusammen.  
Mit der diesjährigen Auktion unterstützt das NaturGut Ophoven den Leverkusener Verein „Hilfe tut Not“, der sich zur Aufgabe gemacht hat, Kranke, Behinderte und sozial Benachteiligte Kinder in Leverkusen individuell zu betreuen, fördern und unterstützen. Weiterhin wird die Hälfte des Geldes an die Shanti Ananda Schule in Indien gespendet, die armen Kindern eine kostenfreie Schulbildung ermöglicht.
Marianne Ackermann, 1. Vorsitzende des Fördervereins versteigerte mit viel Engagement die vielen Artikel: „Obwohl der Förderverein selbst auf Spenden angewiesen ist, möchten wir einmal im Jahr gesellschaftliches Verantwortung für andere Institutionen zeigen.“

Die Auktion hat viele Unterstützer
Zahlreiche Leverkusener Geschäfts- und Privatleute haben für die Auktion und Tombola gespendet. Über 600 Gutscheine und Sachpreise wie Gourmetkörbe, Laufschuhe, Kosmetikartikel etc. standen für Auktion und Tombola bereit. Carsten Ramelow stellte verschiedene Bayer-Fanartikel zur Verfügung, die von den  Bayerspielern signiert wurden. Besonderes Engagement zeigte auch der „Family Fitness Club“ aus Leverkusen-Schlebusch. Geschäftsführer Mario Kück unterstützte die Wohltätigkeitsveranstaltung mit einer Spendenaktion, bei der 700 Euro in den vergangenen Wochen zusammen kamen.

Rückblick
Anfang des Jahres 2005 hatte das NaturGut Ophoven anlässlich der Tsunami Katastrophe mit einer Auktion Spenden für die Opfer der Naturkatastrophe gesammelt. Aufgrund des großen Erfolges wurde die Aktion in den folgenden Jahren wiederholt. Schon traditionell wird jeweils ein Leverkusener Projekt und ein internationales Kinderprojekt unterstützt.

 

 

 

 

Wohltätigkeitsauktion

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Pressemeldung vom 16.03.2010

Felix kommt auf das NaturGut Ophoven

Annette Langen, die „Mutter von Felix“, kommt am Sonntag, den 25. April auf das NaturGut Ophoven und hat den neuen Weltatlas im Gepäck! Mit dabei ist natürlich auch der große Felix. Bei einer interaktiven Lesung finden kleine Forscher mit der Autorin heraus, „Warum unsere Erde eine Goldmedaille verdient hat“. Die Kinder erfahren viel Wissenswertes rund um unseren Planeten und lernen durch Versuche erstaunliche Phänomene zu begreifen. Auf den Spuren des reiselustigen Kuschelhasen gibt es viel zu erforschen und zu entdecken: Kinder aus verschiedenen Kontinenten, Rekorde und ungelöste Rätsel des Blauen Planeten. Die Lesung beginnt um 15 Uhr im Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt. Annette Langen wird nach der Lesung mitgebrachte Felix-Bücher signieren.
Als Rahmenprogramm gibt es im Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt von 13-18 Uhr spannende Experimente und Basteleien. So können die Kinder einen Solarfingergrill oder geheimnisvolle Seerosen basteln.
Felix-Club-Mitglieder haben an diesem Tag freien Eintritt! Ganz wichtig ist es den Club-Ausweis mitzunehmen. Für alle anderen Kinder gibt es einen Sondereintrittspreis von 3 statt 4 Euro.
Groß und klein sind herzlich eingeladen!

 

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Pressemeldung vom 15.3.2010

Erfolgreiche Bilanz

Jahreshauptversammlung des Fördervereins NaturGut Ophoven

Am 11.3.2010 fand die Jahreshauptversammlung vom Förderverein NaturGut Ophoven statt.
Viel Positives konnte die 1. Vorsitzende Marianne Ackermann am vergangenen Donnerstag bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung berichten. Sie informierte die Mitglieder umfassend über die zahlreichen Aktivitäten des erfolgreichen Jubiläumsjahres 2009. Im letzten Jahr feierte der Förderverein sein 25jähriges Bestehen mit einer festliche Gala und einem kabarettistischen Nachmittag mit Jürgen Becker. Weiterhin fanden vier Großveranstaltungen statt: die Spendenauktion mit dem Trödelfest, den NaturGut Sommer mit dem NaturGut Walking, das Burgfest und die Waldweihnacht.
Täglich besuchen Kindergartengruppen und Schulklassen das 60.000qm große Gelände und das Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt. An besonderen Projekten wurden die Leverkusener Klimakampagne, das Projekt „Wasser verbindet“ sowie das EU Bildungsprojekt „Inspire“ vorgestellt.

Nach dem Bericht der Kassenverwaltung und der Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Es folgten die Neuwahlen des Vorstands, der komplett wieder gewählt wurde: Marianne Ackermann, 1. Vorsitzende, Felix Keil, stellvertretender Vorsitzender, Manfred Urbschat als Schatzmeister und Dr. Hans-Martin Kochanek, Schriftführer. In den Beirat gewählt wurden Ursula Heinrichs, Ariane Schuster, Dr. Norbert Weimann, Andreas Bokeloh, Holger Schmitt und Hans-Günther Dreesmann.

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Pressemeldung vom 09.03.2010

Reisen auf die sanfte Tour

Tipps für den umweltfreundlichen Urlaub

Seit Jahren verteidigen die Deutschen mit 60 Millionen Urlaubsreisen jährlich ihren Titel als „Reiseweltmeister“. Trotz Wirtschaftskrise nimmt die Reiselust weiter zu und verschärft den Druck auf unser Klima. „Laut WWF ist der Tourismus weltweit für fünf Prozent aller Treibhausgase verantwortlich“, erklärt Ute Rommeswinkel, vom NaturGut Ophoven auf einer Pressekonferenz mit dem Verkehrsclub Deutschland am Dienstag. „Besonders die Anreise schlägt neben Unterkunft und Verpflegung häufig mit hohen CO2-Emmissionen zu Buche, so Ralph Herbertz, Geschäftstellenleiter des Verkehrsclubs Deutschland aus Köln. Aus Anlass der Internationalen Tourismusmesse in Berlin und der beginnenden Buchungssaison geben NaturGut Ophoven und der VCD wichtige Tipps und Informationen für einen umweltfreundlichen Urlaub.

Der touristische Klima-Fußabdruck
„Ein zweiwöchiger Mallorcaurlaub ist für das Klima nach Angaben der Umweltstiftung WWF genauso schädlich wie ein Jahr Autofahren“, erklärt Ute Rommeswinkel. Pro Person werde dafür jeweils mehr als eine Tonne Kohlendioxid (CO2) erzeugt. In der aktuellen WWF-Studie „Der touristische Klima-Fußabdruck 2009“ wurden die CO2-Emissionen für typische Urlaubsziele der Deutschen errechnet. Die Wahl des Verkehrsmittels und die Entfernung spielen laut Studie die größte Rolle. Allein 925 Kilogramm CO2 entstehen nach WWF-Berechnung bei der Mallorcareise mit der An- und Abreise jedes Reisenden. Die Unterkunft schlage mit 148 Kilogramm zu Buche, die Verpflegung mit 91 Kilogramm und die Aktivitäten vor Ort noch einmal mit 58 Kilogramm. Ein Ostseeurlaub verursache nur 258 Kilogramm CO2 pro Person, da An- und Abreise deutlich weniger Emissionen mit sich brächten. Wer den Urlaub zu Hause verbringe, tue dies fast CO2-neutral. Die urlaubsbedingten Emissionen erreichen für jeden Daheimgebliebenen gerade einmal 58 Kilogramm CO2.

Umweltfreundliches Reisen im Trend
Positiv fürs Klima ist: Immer mehr Deutsche machen Urlaub im Land. „Insbesondere Familien mit Kindern wählen Deutschland heute als Urlaubsziel Nummero 1,“ so Ralph Herberts vom VCD. Wer mit Kindern unterwegs ist, habe besondere Bedürfnisse an die Mobilität, erklärt der Verkehrsexperte. Deshalb habe der VCD gemeinsam mit der Verbraucher¬kampagne »für mich. für dich. fürs klima« die kostenlose Broschüre »Mit Kindern klimaverträglich unterwegs« herausgegeben. Der Ratgeber zeige mit konkreten Tipps, dass umweltverträgliche Mobilität ohne das Auto auch für Familien nicht nur möglich, sondern mit handfesten Vorteilen verbunden ist. Beim Umstieg auf Reisebusse und Bahnen schont der Urlauber nicht nur das Klima und den Geldbeutel, sondern auch die Nerven. Stundenlange Staus und quengelnde Kinder auf der Rückbank werden vermieden und die Erholung setzte gleich bei der Anreise ein.

„Immer mehr Verbraucher wollen laut WWF-Studie umweltschonend reisen, und diesem Wunsch muss die Tourismusbranche nachkommen“, so Ute Rommeswinkel. „Die Unternehmen müssen viel mehr Angebote entwickeln, in denen der Klimaschutz berücksichtigt wird.“ Ein erster Ansatz ist die Zertifizierungen von umweltfreundlichen Reiseangeboten. Das CSR-Siegel garantiert, dass An- und Abreise sowie Transportmittel vor Ort möglichst umweltschonend angeboten werden, dass Unterkünfte Umwelt- und Sozialstandards erfüllen und die Reiseziele in Gegenden mit nachhaltiger Entwicklungsperspektive liegen.

Was sie selbst tun können
•    Überlegen Sie, ob es jedes Jahr eine Fernreise geben muss. Je seltener Sie weite Flüge machen, desto weniger Emissionen verursachen Sie.
•    Kompensieren Sie die CO2-Last, die durch den Flug entstanden ist und zahlen sie einen zusätzlichen Beitrag an eine Organisation, die z.B. in regenerative Energie investiert. Empfehlenswert ist Atmosfair www.atmosfair.de
•    Es muss nicht immer das Auto sein: Reisen Sie per Bus und Bahn.
•    Nutzen Sie bei Ausflügen vor Ort  öffentliche Verkehrsmittel und vermeiden Sie kurze Inlandsflüge.
•    Bevorzugen Sie landesübliche Unterkünfte. So profitiert die lokale Bevölkerung  - und Sie sparen viel Energie, wenn sie die teuren klimatisierten Hotels meiden.
•    Essen Sie regional produzierte saisonale Lebensmittel und Getränke.
•    Nutzen Sie Angebote, bei denen Sie die Natur wirklich erleben können, ohne Sie zu zerstören. Verzichten Sie beispielsweise auf Korallentauchen.
•    Kaufen Sie keine billigen Souvenirs, die womöglich in China produziert wurden.

Weiter Infos:

Weitere praktische Tipps zur Mobilität mit Kindern – auf Reisen wie auch im Alltag – finden Eltern in der 32-seitigen Broschüre. Sie kann unter www.vcd.org/klimaprojekt.html heruntergeladen, in den Verbraucherzentralen mitgenommen oder kosten¬los unter versand-klima@vzbv.de bestellt werden.

Viele spannende Reiseziele lassen sich ganz ohne Auto oder Flugzeug entdecken, egal ob im Inland oder in Europa. Der VCD veröffentlicht auf www.vcd.org/tourismus.html Tipps, wie Sie im Urlaub ökologisch mobil sein können.

Weitere nützliche Links für Reise und Urlaub sind auf www.vcd.org/reise_urlaub.html zusammengefasst. Unter www.verbraucherfuersklima.de erhalten Sie rund um die Uhr Informationen zum Thema klimaverträgliche Mobilität.

Unter www.reisekompass-online.de informieren WWF, der Verkehrsclub Deutschland und die Verbraucherinitiative zum Thema Nachhaltiges Reisen.

Das Forum Anders Reisen ist ein Zusammenschluss von über 160 Reiseveranstaltern, die nachhaltige Reisen anbieten; www.forumandersreisen.de.

Viabono ist eine Dachmarke, die für umweltorientierte Hotels, Gaststätten, Campingplatze und Tourismusgemeinden steht.

Mit der Kooperation Fahrtziel Natur präsentieren BUND, NABU und VCD gemeinsam mit der Deutschen Bahn mittlerweile 18 Naturlandschaften vom Wattenmeer bis zum Alpenraum in Deutschland und der Schweiz, um das Naturerbe und die Biodiversität durch aktive Förderung des nachhaltigen Tourismus langfristig zu sichern.

 

 

 

 

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Pressemeldung vom 05.03.2010

Der Frühling beginnt mit vielen neuen und spannenden Kursen

Ehrenvorsitzende Ingeborg Knust stellt neues Jahresprogramm des NaturGuts vor

Zum ersten Mal erscheint das Veranstaltungsprogramm des NaturGuts Ophoven als Jahresprogramm. Ingeborg Knust, Ehrenvorsitzende und Marianne Ackermann, Vorsitzende des Fördervereins NaturGut Ophoven stellten das neue Programm am Freitag vor. „Nicht nur der Inhalt, auch das Design ist brandneu: Diesmal als Querformat und übersichtlich geordnet nach Altersgruppen“, erklärt Marianne Ackermann. Rund 250 Kurse bietet das NaturGut Ophoven in diesem Jahr für Kinder und Erwachsene. „Als wir vor 25 Jahren anfingen, waren das pro Halbjahr gerade mal 14 Kurse, die sehr stark ökologisch ausgerichtet waren“ erinnert sich Ingeborg Knust, eine der Mitgründerinnen des Vereins.  Gehölzschnitt und die Anlage von naturnahen Gartenteichen standen auf dem Programm.

Vielfalt und Kreativität bestimmen heute das Kursprogramm. Besonders der Frühling bietet viel Neues und Spannendes: In einer Filzwerkstatt bereiten 6-10-Jährige lustige Dekorationen fürs Osterfest vor oder sie sammeln auf dem NaturGut Ophoven die ersten Blüten und Blätter für einen köstlichen Wildkräutersalat. In den Osterferien gibt es ein umfangreiches Ferienprogramm, in dem Vogelhäuschen gebastelt werden, die Kinder alles über Osterinsel, Osterspiele und fremde Osterbräuche kennen lernen oder sich in einem WM-Ländercamp mit viel Spiel und Spaß auf das große Fußballereignis in Südafrika vorbereiten.

Durchgehende Ferienprogramme
In diesem Jahr werden erstmalig in jeder Ferienwoche Kurse für Kinder und Jugendliche angeboten. In den Sommerferien begeben sich die Jungen und Mädchen beispielsweise auf die Spuren von Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Angeln, Flöße bauen, Schätze suchen und vieles mehr gehören dazu oder die Ferienkinder lernen in der Burg das Mittelalter mit Turnieren, Gauklereien und Hexenzauber kennen.

Viele neue Kurse für Jugendliche
"Ein Sound zum Abheben" heißt ein Workshop,bei dem Jugendliche auf ihre Kosten kommen. Sie lernen das australische Didgeridoo kennen. In einem anderen Kurs werden die Teenager zu Radiojournalisten ausgebildet. Sie produzieren eigene Hörfunkbeiträge zu Umweltthemen. In der Filzwerkstatt können besonders die Modebewussten ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Edle und witzige Schmuckstücke werden aus dem neuen Trendmaterial hergestellt.

Schwerpunkt Eltern Kinderkurse
Ein neuer Schwerpunkt im diesjährigen Programm bilden die Eltern-Kind Kurse. Ob Backen im Holzbackofen, gemeinsames Imkern oder eine nächtliche Fledermaustour - Eltern-Kind Kurse werden immer häufiger nachgefragt. Das diesjährige Programm trägt diesen Wünschen Rechnung. In rund 60 Kursen können Kinder gemeinsam mit ihren Eltern basteln, spielen und forschen.

Jahresprogramm als pdf

 

 

 

 

Trommler

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Pressemeldung vom 25.2.2020

An der Remigiusschule ist der Löwe los

NaturGut Ophoven gestaltet aktive Hofpause fürs Klima

„Wir dürfen nicht so viele Bäume fällen und sollten nur im Notfall mit dem Auto fahren,“ erklärte die 7jährige Leoni aus der Klasse 2 c dem Graslöwen selbstbewusst.  Am Donnerstag den 25.2. besuchte das lebensgroße Maskottchen der Auslandsgesellschaft Deutschland e.V. gemeinsam mit dem NaturGut Ophoven Remigius und Brüder Grimm Schule. An drei Stationen sollten die Kinder ihr Wissen über den Umwelt- und Klimaschutz spielerisch  testen. „Die Kinder sind total fit in Sachen Umweltschutz,“ staunte Sabine Grabow von der Auslandsgesellschaft Deutschland e.V., die den Löwen begleitete.  
Am Glücksrad beantworteten die Kinder beispielsweise Fragen zum Klimaschutz, wie: „Was darf man in den Kühlschrank stellen – Eistee oder heißen Tee?“  Fast alle Kinder hatten richtig geantwortet, wie der 9jährige Mario. „Eistee ist richtig, denn wenn man warme Sachen in den Kühlschrank stellt, verbraucht der zu viel Strom“.  In einer Fühlbox waren Dinge versteckt, die mit Energiesparen zu tun hatten. Die Kinder mussten sie erraten. Und an einer dritten Station sollten die Jungen und Mädchen beschreiben, was sie selber für den Klimaschutz tun können. „Man soll mehr Fahrrad fahren und außerdem keinen Müll in die Umwelt schmeißen,“ schrieb der 8jährige Leonard.
„Nicht überall in Deutschland, wo der Graslöwe auftaucht, sind die Kinder bereits so sensibilisiert,“ erklärt Sabine Grabow. Seit 2003 tourt der Löwe mit der grünen Mähne durch Deutschland und besucht Jugendherbergen, Umweltzentren, Schulen oder Museen und gründet Graslöwenclubs. „Mach dich stark für deine Umwelt!" lautet seine Devise. Als Umweltbotschafter vermittelt er Kindern auf spannende und unterhaltsame Weise, was Nachhaltige Entwicklung heißt. Das NaturGut Ophoven ist Partner der Aktion und betreut neun Löwenclubs im Rahmen der Offenen Ganztagsschule in Leverkusen die sich jeweils einmal in der Woche treffen. „Dabei lernen sie neue, umweltfreundliche Methoden der Energiegewinnung kennen oder forschen nach Möglichkeiten zum Energiesparen in der Schule und zu Hause.“ erklärt Britta Demmer, Mitarbeiterin des Umweltzentrums
Auch die Remigiusschule beherbergt im Rahmen ihrer Offenen Ganztagsangebote einen Graslöwenclub. Aber auch sonst legt die Schule viel Wert darauf, die Schüler und Schülerinnen für den Klimaschutz zu begeistern. „Wir versuchen so häufig wie möglich Umweltthemen in den Unterricht zu integrieren und arbeiten eng mit dem NaturGut Ophoven zusammen, “ erklärt Christine Thierjung, Rektorin der Remigiusschule.

 

 

 

 

Graslöwe mit SAbine Grabow und Marie Bitterwolf und Schülern der Remigiusschule

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Pressemeldung vom 16.02.2010

Entwicklungsland D

Eine Ausstellung zum Nachdenken, Querdenken und Selbermachen  für Schulklassen

Entwicklungsländer sind heute nicht mehr nur die Länder der so genannten Dritten Welt, sondern im zunehmenden Maße die reichen, hochentwickelten Länder des Nordens mit ihren weder ökologisch noch sozial zukunftsfähigen Lebens- und Produktionsweisen. Dies macht die Ausstellung „Entwicklungsland D“ deutlich, die  im Rahmen der Leverkusener Kampagne „Klimaschutz – Jeder, jeden Tag“ vom 19.2. – 03.03 2010 Station im Kinder- und Jugendmuseum EnergieStadt Station macht.
Auf sechs Bannern werden Themen wie  Armut und Reichtum oder Ernährung und Landwirtschaft mit widersprüchlichen Text-Bild Aussagen vorgestellt. Einem mit Lendenschurz bekleideter Regenwaldbewohner aus Neu-Guinea beispielsweise werden die Worte in den Mund gelegt: „Wir haben jetzt einen Zweitwagen. Den brauchen wir zum Shoppen und für die Kinder.“ „Diese Text-Bild Schere soll uns zum Nachdenken über unseren eigenen Konsum und Lebensweise bringen,“ erklärt Ute Pfeiffer-Frohnert, Leiter des Kinder- und Jugendmuseums EnergieStadt.
Zur Eröffnung besuchte die Klasse 7d der Theodor-Heuss-Schule das NaturGut Ophoven. Ausgestattet mit Digitalkameras gingen die Schülerinnen und Schüler durch das Energiestadtmuseum und suchten Motive für ihre eigenen Banner. Denn der Ausstellungsbesuch ist für Schulklassen mit einem kleinen Werbe/Medien-Workshop verknüpft, in dem die Schüler selber versuchen können, ein Ausstellungsplakat zu entwickeln. „Wir haben Schüler, die mit dem Busfahren und einen der mit dem Auto zur Schule fährt als Gegensatz fotografiert“, erklärt Schülerin Inga Ravynsua. „Ich bin ein Proll, der Bus ist mir zu voll“, dichteten die Siebtklässler dazu.
„Unser Ziel ist es, dass die Jugendlichen reflektieren, dass es sich bei einer Vielzahl unserer Bedürfnisse um "Luxusprobleme" handelt, die ihr Schwergewicht verlieren, wenn man den Blick über den Tellerrand zu anderen Kulturen und Lebensbedingungen wagt,“ erklärt Marianne Ackermann, erste Vorsitzende des Fördervereins NaturGut Ophoven.  Die Ausstellung ist für Schüler kostenfrei (1 Euro Materialbeitrag pro Kind), Anmeldungen unter 02177-73499-31.

 

 

 

 

Entwicklungsland D

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Pressemeldung vom 12.2.2010

Wir lieben Eisbären

70 NaturGut Freunde werfen umweltfreundliche Kamelle

Bei den frostigen Temperaturen werden sich die 70 Eisbären des NaturGut Ophoven richtig wohlfühlen. Am Samstag,d en 13.2. werden im Rahmen der Leverkusener Klimakampagne als Eisbären kostümierte Freunde und Förderer des NaturGut Ophoven auf dem Schlebuscher Karnevalszug umweltfreundliches Wurfmaterial schmeißen: 3500 Gummibärtüten, 1500 Tüten Maniok Chips, Trinkpäckchen, Teebeutel, Müsliriegel und vieles mehr – insgesamt sind es 660 Kg. Die Zutaten der meisten Süßigkeiten und Getränke stammen aus garantiert kontrolliert biologischem Anbau und sind zum großen Teil fair gehandelt.  
Der Leverkusener Bäcker Willeke spendiert eine Gletscher Torte aus regionalen Zutaten die portionsweise an die Jecken am Straßenrand verteilt wird. „Klimaschutz und Karnevalsspaß schließen sich nicht aus. Wir wollen zeigen, dass er fair und umweltfreundlich sein kann, “ erklärt Ute Pfeiffer-Frohnert vom NaturGut Ophoven.100 Karnevalsorden sogenannte „Eisbärenretter Orden“ werden außerdem an die Jecken am Straßenrad verteilt.

 

 

 

 

 

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Pressemeldung vom 11.01.2010

„Das ist einmalig in ganz Nordrhein-Westfalen“

NRW-Umweltminister Uhlenberg besuchte das NaturGut zum 25. Jubiläum

Eckhard Uhlenberg, Minister für Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucher des Landes Nordrhein-Westfalens gratulierte am Montagnachmittag dem NaturGut Ophoven zu seinem 25-jährigen Bestehen. Bei einem Rundgang zeigte er sich beeindruckt von dem Ausbau des Kinder- und Jugendmuseums Energiestadt und der Fortentwicklung des pädagogischen Programms. Allein Schulklassen könnten zwischen 56 unterschiedlichen Programmen im Bereich Natur- und Umweltschutz wählen. „Das ist einmalig in ganz Nordrhein-Westfalen“, so der Minister. Neben dem umfangreichsten Umweltbildungsprogramm besitzt das NaturGut auch die größte Bibliothek für den Bereich „Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ in NRW. Auch EU-weite Projekte mit Partnerstädten, die das Zentrum bereits seit einigen Jahren durchführt, seien nicht selbstverständlich, so der Minister.

Der Grund, warum sich das NaturGut in den vergangenen 25 Jahren so erfolgreich entwickelt konnte, sei die starke Zielgruppenorientierung, erklärt Hans-Martin Kochanek, Leiter des NaturGut Ophoven. „Wir haben immer genau hingehört: Was brauchen die Lehrer und Erzieher, was wollen die Kinder und Erwachsenen.“ Die vielfältigen Programme, Projekte und Fortbildungen seien individuell auf die Zielgruppen zurechtgeschnitten. „Außerdem versuchen wir alle gesellschaftlichen Gruppen wie Kindergartenkinder, Schüler, Eltern, Senioren, aber auch Lehrer und Erzieher mit unserer Bildungsarbeit zu erreichen.“

Auch für die weltweite "Dekade der Bildung für nachhaltige Entwicklung" sei das Engagement des NaturGuts vorbildhaft, so Uhlenberg weiter. Ziel dieser Dekade ist es, nachhaltige Entwicklung weltweit in den Bildungssystemen zu verankern: Menschen sollen befähigt werden, die Komplexität und gegenseitige Abhängigkeit von Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft zu verstehen sowie globale Probleme vorherzusehen und Lösungen für sie zu finden. „Das NaturGut ist ein gutes Beispiel dafür wie so etwas auf lokaler Ebene funktionieren kann.“ Das Kinder und Jugendmuseum Energiestadt und die pädagogischen Programme seien wichtige Hilfen für Lehrer und Erzieher die Qualität von Bildung und Lernen zu verbessern und ihnen zu ermöglichen, Bildung für nachhaltige Entwicklung in ihren Unterricht zu integrieren.

Besonders beeindruckt zeigte sich Uhlenberg auch von der Leverkusener Klimakampagne, die seit zwei Jahren vom NaturGut gemeinsam mit dem NABU und dem BUND durchgeführt wird. Durch öffentlichkeitswirksame Aktionen, Klimaständen, die auf Stadt- und Straßenfesten für den Klimaschutz werben sowie einer Homepage mit umfangreichen Informationen und Tipps zum Energie- und Ressourcensparen sei der Verein hervorragend in der Lage ein Bewusstsein zu schaffen, das Klimaschutz eine Aufgabe für jeden Einzelnen ist. „Das ist ein beispielhaftes Projekt, von dem ich mir eine Ausstrahlung weit über die Grenzen von Nordrhein-Westfalen hinaus erhoffe,“ so der Minister.

Der Jubiläumsbesuch war bereits der dritte Aufenthalt des Ministers auf dem NaturGut Ophoven.

 

 

 

 

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Pressemeldung vom 11.01.2010

Leverkusener Unternehmen engagieren sich für den Klimaschutz

NRW-Umweltminister ehrt Leverkusener Unternehmen

14 Leverkusener Unternehmer hatten am Wettbewerb „Leverkusener Unternehmen für die Zukunft“ teilgenommen. Eckhard Uhlenberg, Minister für Umwelt und Naturschutz, Verbraucher und Landwirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und Oberbürgermeister Reinhard Buchhorn zeichneten die Teilnehmer und Gewinner am Montagnachmittag im Rahmen einer Feierstunde auf dem NaturGut Ophoven aus. „Gerade Unternehmen sind wichtige Akteure im Klimaschutz, durch ihr freiwilliges Engagement leisten sie einen wichtigen Beitrag die CO2-Emissionen zu senken“, erklärte Uhlenberg bei der Preisverleihung. „Ökonomie und Ökologie sind kein Widerspruch,“ so Oberbürgermeister Buchhorn, „wir werden Klimaschutz zu einem wichtigen Projekt in Leverkusen machen.“

Die Preisträger erhielten mehrtägige Energieberatung gesponsert von der Effizienz-Agentur NRW, der Energieversorgung Leverkusen (EVL) und dem Unternehmen CURRENTA. „Energieexperten werden in den Unternehmen Arbeitsweisen, Verfahren und Technologien überprüfen und Vorschläge erarbeiten, wie noch klimafreundlicher und kostensparender produziert werden kann,“ erklärte Hans-Martin Kochanek, Leiter des NaturGut Ophoven die Gewinne.

Der erste Preis in der Kategorie Handwerk ging an die Bäckerei Willeke, die durch die Umrüstung ihrer Kühlanlagen Energie spart und entstehende Prozesswärme nutzt, um Warmwasser für die Herstellung der Backwaren zu erzeugen.
In der Kategorie Dienstleistung erhielt der Gemeinnützige Bauverein den ersten Preis. Bei der Renovierung und dem Neubau von Objekten werden u.a. umweltfreundliche Heizungsanlagen wie Erdwärmepumpen, Luft-Wasser-Wärmepumpen und Holzhackschnitzelheizkraftwerke genutzt.
Die Wellpappenfirma Gierlichs GmbH gewann den Wettbewerb in der Kategorie produzierendes Gewerbe. Durch die Einführung einer Dampfdruck-Steuereinheit können jährlich rund 350.000 KWh/a Strom sowie 100.000 kg Stärkepulver pro Jahr eingespart werden. Außerdem wird die Prozesswärme genutzt um die Produktionshallen und Büros des Unternehmens zu heizen.
Eine besondere Anerkennung erhielt die Bananenreiferei Walter Pott GmbH für ihre Umbauten um Energie bei der Lagerung und Reifung der Früchte zu sparen. Auch sie gewannen zwei Beratertage.

Ausgewählt wurden die Preisträger aus einer Jury bestehend aus Vertretern der Stadt Leverkusen, der örtlichen IHK, der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, von NaturGut Ophoven, CURRENTA und Carcoustics sowie der Effizienz-Agentur NRW und der EnergieAgentur NRW. Gefragt war nicht nur die Menge eingesparter Energie oder Ressourcen, sondern insbesondere Innovation und Keativität. Der Wettbewerb offenbarte eine Vielfalt an  umfangreichen aber auch kleinen Maßnahmen wie sich Unternehmen für den Klimaschutz engagieren,  z. B. durch die Umstellung auf Recyclingpapier – das wird mit 60 Prozent weniger Energie erzeugt als „normales“ Papier und trägt somit sehr dazu bei, CO2 Emissionen zu verringern.


Der Wettbewerb „Leverkusener Unternehmen für die Zukunft“ wurde für kleine und mittelständische Unternehmen Ende Oktober von Oberbürgermeister Buchhorn im Rahmen der Leverkusener Klimakampagne ausgelobt., die von der StiftungUmwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen unterstützt wird.  Der Umweltminister wies darauf hin, dass er zum ersten Mal einen solchen Wettbewerb premiert. An einem solchen Beispiel sehe man wie wichtig Umweltbildungseinrichtungen sind, nicht nur als Unterstützung und Ergänzung von Schulen und Kindergärten, sondern auch als Bindeglied zwischen Wirtschaft, Ehrenamt und Kommune, so der Minister weiter. Am Wettbewerb teilnehmen konnten Handwerksbetriebe, produzierendes Gewerbe und Dienstleister, die umweltbewusst arbeiten und bereits energieeffiziente und ressourcenschondende Maßnahmen in ihrem Unternehmen umgesetzt haben.

Hier ein Überblick über die wichtigsten Maßnahmen der Unternehmen.

Wettbewerbsflyer

Presseecho: Leverkusener Stadtanzeiger, Rheinische Post, Leverkusener Wochenende1, Leverkusener Wochenende2

 

 

 

 

Uhlenberg ehrt Emundts